Neue Homepage des BVL

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Sie war optisch schon ziemlich in die Jahre gekommen, die Webseite des BVL und entsprach so nicht der Bedeutung, die der Bundesverband für Legasthenie und Dyskalkulie e.V. in Deutschland aufweist. So war es mehr als überfällig, dass die Homepage des Verbandes ein Facelift erhielt.

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RIAS – neuer zeitökonomischer Intelligenztest

Mit dem RIAS gibt es einen neuen Intelligenztest, der für Kinder und Erwachsene normiert ist. Dabei reichen die Normen von 3 bis 99 Jahren. Ein weiteres Kennzeichen des Tests ist die kurze Durchführungsdauer, die mit 20 bis 25 Minutenangegeben ist. Weiterhin gehört zu dem Test auch noch ein entsprechendes Screeningverfahren, dessen Durchführung nur 10 bis 13 Minuten beansprucht.

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ADHS – neue Kriterien im DSM-5

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Tobias Banaschewski und Manfred Döpfner haben in der „Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie“ einen Beitrag über die Änderungen der Diagnosekriterien bei ADHS im DSM-5 verfasst.
So wird ADHS jetzt der Kategorie “Neurodevelopmental Disorders” zugeordnet, in der sich auch der Autismus und die Lese-Rechtschreibstörung befinden. Weiterhin wurden die Beispiele der 18 Symptombeschreibungen weiter ausgeführt. So werden jetzt auch Verhaltensbeispiele von Jugendlichen und Erwachsenen genannt und nicht nur von Kindern.

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Nachteilsausgleich bei Ausbildungsprüfungen und Studieren ohne Abitur

Anfang Juli fand in Nürnberg eine Fachtagung zum Thema Legasthenie in der Berufsausbildung statt, die vom Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. Bayern organisiert wurde. Allgemein bekannt ist, dass die Umsetzung des Nachteilsausgleichs für den Schulbereich durch die spezifischen Erlasse der Kultusministerien der Länder geregelt wird. Informationen über die Realisierung des Nachteilsausgleichs in der Berufsausbildung finden sich deutlich seltener.

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Lehrgang Textaufgaben in der zweiten, überarbeiteten Auflage

Der Lehrgang Textaufgaben von dem Dipl.-Psych. Rainer Mohr ist seit Kurzem in der zweiten, überarbeiteten Auflage verfügbar. Er richtet sich an Kinder mit Dyskalkulie und kann im Rahmen einer ambulanten Lerntherapie bearbeitet werden. Weiterlesen

Geringere Gehirnaktivität bei der visuellen Verarbeitung von Wörtern

Im linken Gyrus fusiformis, gibt es einen Bereich, der für die visuelle Verarbeitung von gelesenen Wörtern zuständig ist und in der englischen Fachliteratur als visual word form area, kurz VWFA, bezeichnet wird. Die Aktivität in der VWFA zeigt sich im EEG in einer erhöhten Aktivität der N170 Komponente zwischen 150 ms und 250 ms. Dabei scheint die N170 Amplitude spezifisch auf die Verarbeitung von Wörtern bezogen zu sein. In Studien war der Ausschlag im EEG bei guten Lesern bei Wörtern höher, als bei der Präsentation von Symbolen.

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Hannover – Jugendamt verwendet keine Anbieterlisten mehr

Ein sehr interessanter Bericht findet sich in der Online Ausgabe des Webportals Hannover Zeitung. In Hannover klagten LRS-Therapeuten gegenüber dem Jugendamt. Dieses strebte eine eine Kostendeckelung des Stundensatzes an. Damit einher ging die Drohung, bei Nichtannahme des Stundensatzpreises die entsprechenden therapeutischen Anbieter von der “Therapeutenliste” zu streichen. Einige der LRS-Therapeuten wollten sich das nicht gefallen lassen und klagten vor Gericht.

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Neue Prävalenzstudie aus Deutschland zur Dyskalkulie

Kindern mit Dyskalkulie fehlt die Vorstellung für Zahlen, für Mengen, fürs Abschätzen und für das Überschlagen. Sie scheitern insbesondere an den Grundrechenarten. Je nachdem, um welche Rechenoperation es geht, schwanken die Werte zwischen drei und sechs Prozent. Das belegen LMU-Wissenschaftler um Professor Gerd Schulte-Körne in einer aktuellen Studie. Für die Untersuchung machten sie entsprechende Tests mit 1633 Schulkindern aus dritten und vierten Klassen im Münchner Raum.

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Geringer Selbstwert bei Kindern mit Legasthenie

legasthenie-selbstwertDie Diplompsychologinnen Marianna Alesi, Annamaria Pepi und Gaetano Rappo von der Universität in Palermo interessierten sich für das Selbstwertgefühl und das Arbeitsverhalten von Kindern mit Lernstörungen. Ihre Ergebnisse publizierten sie in der Zeitschrift Psychological Reports.

Untersucht wurden 56 Kinder mit Lernstörungen der dritten Klassen aus Italien. Insgesamt wurden vier Gruppen zu je 14 Kinder gebildet. Neben einer Kontrollgruppe mit keinerlei Weiterlesen