Schlagwort-Archive: ADHS

Studie – Effektivität des Trainingprogramms von Lauth und Schlottke und Neurofeeback

Wissenschaftler aus Marburg haben die Effektivität von Neurofeedback und des Trainingsprogramms von Lauth und Schlottke auf die Kernsymptomatik von ADHS untersucht. Die 58 teilnehmenden Kinder wiesen ein Durchschnittsalter von 8,42 Jahren auf. Dreiundzwanzig Prozent der Kinder wurden medikamentös behandelt. Eine Unterbrechung der medikamentösen Therapie für den Zeitraum der Studie wurde nicht durchgeführt. Die Eltern der Kinder nahmen während des Therapiezeitraums an einem Edukationstraining teil.

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Review von Döpfner über mögliche Effekte von ungesättigten Fettsäuren auf die ADHS-Symptomatik

In der Fachzeitschrift “Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie” fassten Jan Frölich und Manfred Döpfner die gegenwärtige empirische Befundlage zu möglichen Therapieeffekten von mehrfach ungesättigten Fettsäuren Weiterlesen

ADHS – neue Kriterien im DSM-5

dsm-5

Tobias Banaschewski und Manfred Döpfner haben in der „Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie“ einen Beitrag über die Änderungen der Diagnosekriterien bei ADHS im DSM-5 verfasst.
So wird ADHS jetzt der Kategorie “Neurodevelopmental Disorders” zugeordnet, in der sich auch der Autismus und die Lese-Rechtschreibstörung befinden. Weiterhin wurden die Beispiele der 18 Symptombeschreibungen weiter ausgeführt. So werden jetzt auch Verhaltensbeispiele von Jugendlichen und Erwachsenen genannt und nicht nur von Kindern.

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Häufigkeit und Gründe zur Beendigung der medikamentösen Therapie bei ADHS

ADHS_Therapieabbruch

Antonio Clavenna und Maurizio Bonati interessierten sich für die Häufigkeit von Nebenwirkungen durch die medikamentöse Therapie bei ADHS und führten zu dieser Fragestellung eine Metaanalyse durch. Insbesondere wollten die Wissenschaftler mehr über die Nebenwirkungen und deren Einfluss auf die vorzeitige Beendigung der Medikamenteneinnahme herausfinden.

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Kein Anstieg im Methylphenidat-Verbrauch im letzten Jahr

Kind mit Tabletten

Der Verbrauch von Methylphenidat ist in Deutschland erstmals seit 20 Jahren nicht weiter angestiegen. Das zeigt eine aktuelle Statistik des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Danach wurden 2013 bundesweit1803 kg Methylphenidat verbraucht. 2012 waren es noch 1839 kg. In den zehn Jahren zuvor hatte sich der Verbrauch verdreifacht. Arzneimittel mit dem Wirkstoff Methylphenidat sind zur Behandlung von Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) zugelassen.„Von einer echten Abwärtstendenz können wir derzeit sicherlich noch nicht sprechen. Gleichwohl werten wir diesen ersten leichten Rückgang nach dem massiven Anstieg der vergangenen 20 Jahre als ein positives Signal, das möglicherweise auf einen kritischeren Umgang mit Methylphenidat hindeutet“, sagte Prof. Dr. Walter Schwerdtfeger, Präsident des BfArM.

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Vier neue Bücher zum Thema ADHS: Tipps für Lehrer, Kleinkindalter, soziale Folgen & Medikamentenkritik

Abbildung des Buchs "Soziale Folgen der ADHS"Von Dieter Krowatschek, dem Autor des Marburger Konzentrationstrainings, ist ein Buch für Lehrer erschienen, das Techniken für einen erfolgreichen Umgang mit Kindern mit ADHS beinhaltet. Das ADS-Trainingsbuch Band 1 behandelt u.a. Verstärkertechniken, Time-out-Techniken und Weiterlesen