Dyskalkulie: Neue Leitlinien zur Diagnostik und Therapie

Mitte März sind die S3 Leitlinien zur Diagnostik und Behandlung der Rechenstörung erschienen. Einen großen Anteil an der Entwicklung hat die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V., die in Zusammenarbeit mit anderen Fachgesellschaften, die Leitlinien erstellt haben. Koordiniert wurde die Erstellung von Steffan Haberstroh und Gerd Schulte-Körne aus München. “Dyskalkulie: Neue Leitlinien zur Diagnostik und Therapie” weiterlesen

Sehr interessante Vortragsreihe: Schulverweigerung, Mediation in der Schule und Aufmerksamkeitsstörung

Am 27. September 2017 veranstaltet der Verband 4Kids2Get in den Räumlichkeiten der VHS in Emden eine kleine Vortragsreihe zu recht interessanten Themen. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr und endet um 18:00 Uhr. Insgesamt vier Vorträge “Sehr interessante Vortragsreihe: Schulverweigerung, Mediation in der Schule und Aufmerksamkeitsstörung” weiterlesen

Journal: Einschränkungen im statistischen Lernen bei Legasthenie

journal-03In sehr vielen Studien werden bei der Suche nach den ätiologischen Ursachen der Legasthenie phonologische Teilfertigkeiten näher betrachtet, wie zum Beispiel die phonologische Bewusstheit. Da es jedoch auch einen Anteil von Schülern mit Legasthenie gibt, die keine Probleme in diesem Bereich aufweisen, machten sich Wissenschaftler auf die Suche nach anderen, grundlegenderen kognitiven Prozessen, die gestört sein könnten.

So stieß man beispielsweise bei Kindern mit Legasthenie auf die verschiedensten Auffälligkeiten bei Lernprozessen. Dies ermutigte Forscher dazu, die Hypothese aufzustellen, dass Kinder mit LRS im allgemeinen Probleme haben, sich neues Wissen anzueignen, so z.B. beim Erlernen der Laut-Buchstaben-Repräsentationen. “Journal: Einschränkungen im statistischen Lernen bei Legasthenie” weiterlesen

Bei der Nichtbewertung der Rechtschreibung ist ein Hinweis im Zeugnis erlaubt

zeugnis-legasthenieerlassDas Bundesverwaltungsgericht hat am 29.07.2015 entschieden, dass es nicht erlaubt ist, im Abschlusszeugnis auf eine Legasthenie hinzuweisen. Jedoch darf im Zeugnis vermerkt werden, dass die Rechtschreibung nicht bewertet wurde. Aufgrund dieses Hinweises ist natürlich für den Betrachter
offensichtlich, dass eine Legasthenie vorliegen muss. Von daher muss die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts für diejenigen, die gehofft hatten, ein Zeugnis ohne besonderen Vermerk zu erhalten, als Niederlage aufgefasst werden. “Bei der Nichtbewertung der Rechtschreibung ist ein Hinweis im Zeugnis erlaubt” weiterlesen