Schlagwort-Archive: Legasthenie

Legasthenie – sehenswertes Video mit Uta Frith

Die in Deutschland geborene Uta Frith forscht am Institute of Cognitive Neuroscience in London. Frith entwickelte ein Stufenmodell für das Lesen und Schreiben, das zentral in der Bestimmung der Symptomatik der Legasthenie ist.

Vor einigen Monaten wurde ein Video veröffentlicht, in dem sie, basierend auf ihrer jahrzehntelangen Forschung, einige Aspekte zur Weiterlesen

Lese- Rechtschreibstörungen von Andreas Mayer

Fachbücher über Legasthenie, die von ihrer Seitenanzahl über den Typus „kompaktes Büchlein“ hinausgehen und sich mit einer ausreichenden Tiefe den Themen Ätiologie, Diagnostik und Therapie widmen, gibt es gemessen an der Anzahl der Publikationen, die unter dem Label Therapiematerial veröffentlicht werden, vergleichsweise wenig. Weiterlesen

Musikalische Förderung verbessert das Lesen

Schon in einigen Studien konnte gezeigt werden, dass das Training  musikalischer Fertigkeiten auch positive Effekte auf das Lesen aufweist. Verantwortlich für diesen Zusammenhang könnte sein, dass sich Musikalität und Lesefertigkeit miteinander die selben Gehirnareale teilen. Weiterlesen

Deutliche Überarbeitung – Band 4 der Lautgetreuen Rechtschreibförderung von Carola Reuter-Liehr

Neben dem Marburger Rechtschreibtraining von Schulte-Körne ist die Lautgetreue Lese-Rechtschreibförderung von Carola Reuter-Liehr sicherlich der bekannteste Therapieansatz zur Verbesserung der Rechtschreibung. In einer neuen Auflage liegt nun die „Lautgetreue Lese- Rechtschreibförderung Band 4“ vor, die sich an Schüler Weiterlesen

Legasthenie: Leistungsabstand zu unauffälligen Lesern bleibt stabil

Ein vergleichsweise geringes Forschungsfeld ist der Verlauf der Leseleistungen von Schülern mit Legasthenie im Vergleich zu Schülern ohne Probleme im Lesen und Schreiben. Im Prinzip sind zwei Szenarien denkbar, nämlich dass der Abstand in den Leseleistungen immer größer wird oder dass sich im Sinne einer Entwicklungsverzögerung die Schüler mit Legasthenie im Laufe der Jahre so verbessern, dass der Abstand zu ihren Altersgenossen immer geringer wird.

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Tagung des Verbandes Dyslexie Schweiz in Zürich

zuerich-tagungAm 18. Juni 2016 findet an der Universität Zürich Irchel die jährliche Tagung des Verbandes Dyslexie Schweiz statt. Das Tagungsmotto lautet in diesem Jahr “Wie Schulen und Familien helfen können”. So finden sich auch im Tagungsprogramm zahlreiche Veranstaltungen, die über therapeutische Vorgehensweisen berichten. Weiterlesen

Journal: Einschränkungen im statistischen Lernen bei Legasthenie

journal-03In sehr vielen Studien werden bei der Suche nach den ätiologischen Ursachen der Legasthenie phonologische Teilfertigkeiten näher betrachtet, wie zum Beispiel die phonologische Bewusstheit. Da es jedoch auch einen Anteil von Schülern mit Legasthenie gibt, die keine Probleme in diesem Bereich aufweisen, machten sich Wissenschaftler auf die Suche nach anderen, grundlegenderen kognitiven Prozessen, die gestört sein könnten.

So stieß man beispielsweise bei Kindern mit Legasthenie auf die verschiedensten Auffälligkeiten bei Lernprozessen. Dies ermutigte Forscher dazu, die Hypothese aufzustellen, dass Kinder mit LRS im allgemeinen Probleme haben, sich neues Wissen anzueignen, so z.B. beim Erlernen der Laut-Buchstaben-Repräsentationen. Weiterlesen

Bei der Nichtbewertung der Rechtschreibung ist ein Hinweis im Zeugnis erlaubt

zeugnis-legasthenieerlassDas Bundesverwaltungsgericht hat am 29.07.2015 entschieden, dass es nicht erlaubt ist, im Abschlusszeugnis auf eine Legasthenie hinzuweisen. Jedoch darf im Zeugnis vermerkt werden, dass die Rechtschreibung nicht bewertet wurde. Aufgrund dieses Hinweises ist natürlich für den Betrachter
offensichtlich, dass eine Legasthenie vorliegen muss. Von daher muss die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts für diejenigen, die gehofft hatten, ein Zeugnis ohne besonderen Vermerk zu erhalten, als Niederlage aufgefasst werden. Weiterlesen

Sonderpädagogik der Sprache – Band 1 von Hermann Schöler und Alfons Welling erschienen

Titelbild des Buches Sonderpädagogik der Sprache

Der Hogrefe Verlag hat eine neue Handbuchreihe verlegt, mit dem Ziel aktuelles Wissen über die Pädagogik und Psychologie für Kinder und Jugendliche zu bündeln. Als erster Band wurde die „Sonderpädagogik der Sprache“ veröffentlicht, bei der Hermann Schöler und Alfons Welling als Herausgeber fungieren.

Im ersten Abschnitt dieses Bandes wird die Erstsprachentwicklung und das Schriftsprachlernen in ihren unauffälligen Verläufen dargestellt und die folgenden Teile des Buches beschäftigen sich mit den Störungen des Sprach- und Schriftsprachlernens, der Diagnostik, Präventionsmaßnahmen und Therapiemethoden.

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Neuropsychologie von Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten

Die Neuropsychologie ist ein interdisziplinäres Teilgebiet der Psychologie und der Neurowissenschaften, das sich mit den Auswirkungen von Prozessen des zentralen Nervensystems auf das Verhalten beschäftigt. Im Bereich der Ätiologie der Lese-Rechtschreibstörung bedeutet dies in erster Linie Auffälligkeiten neuronaler Funktionen bei Personen mit Problemen im Lesen zu finden, um so die Ursachen der Problematik besser verstehen zu können. Wenn dann ein Buch zu dieser Thematik erscheint, ist das Interesse natürlich groß, denn Publikationen, die versuchen, dieses Wissen um dysfunktionale Prozesse im Gehirn bei Leseproblemen verständlich aufzubereiten, sind selten.

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