Archiv der Kategorie: Alle

Elternratgeber zum Thema Legasthenie von Christiane Stoeckle

Im Veris Verlag aus Kiel ist ein neuer kompakter Elternratgeber zum Thema Legasthenie erschienen, der von einer langjährigen Grundschullehrerin stammt, die später auch als Schulpsychologin arbeitete. Die Autorin Christiane Stoeckle will mit ihrem Ratgeber Eltern Mut machen und ihre zentrale These lautet, dass auch weiterführende Schulen für Kinder mit Legasthenie möglich sind.

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Studie: Verbesserung des Lesens durch elektrische Stimulation?

Auf der Webseite Scinexx wird über eine Studie von Silvia Marchesotti et al. berichtet, die im Jahr 2020 in der Fachzeitschrift PLOS Biology erschien. Die Forscher untersuchten, ob sich das Lesen bei erwachsenen Personen mit Legasthenie verbessert, wenn zuvor leserelevante Gehirnareale mit einer sehr geringen Stromstärke gereizt wurden.

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Dyskalkulie: Screeningverfahren zum Mengenverständnis

Im Internet ist ein kostenloses Screeningverfahren verfügbar, dass das Mengenverständnis bei Kindern erfasst. Dabei müssen symbolische und nichtsymbolische Mengen beurteilt werden. Bei der symbolischen Beurteilung hat das Kind die Aufgabe, zwei Zahlen zu vergleichen und dann zu entscheiden, welche Zahl die größere Menge symbolisiert. Bei der nichtsymbolischen Beurteilung müssen vom Schüler Punktmengen beurteilt werden.

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Beitrag auf Fachsymposium: Intelligenzdiagnostik bei Lernstörungen

Am 22. Juni 2022 findet die diesjährige PEARSON XCHANGE als Videokonferenz über Zoom statt. Das Fachsymposium zur Testdiagnostik beginnt um 9 Uhr und endet um 16:30 Uhr. Insbesondere ein Vortrag erscheint für Lerntherapeuten besonders relevant, nämlich der von Prof. Lars Tischler über die Interpretation der Intelligenz bei Verdacht auf eine Lernstörung.

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Rezension: Legasthenie zwischen Coming-out und keiner merkts von Monika Brunsting

Wie wird der weitere schulische Verlauf und später der berufliche Lebensweg meiner Schüler sein, die bei mir in Therapie sind? Diese Frage stellen sich sicherlich zahlreiche Therapeuten, wenn sich eine therapeutische Beziehung entwickelt oder sich die LRS-Therapie ihrem Ende nähert. Auch Monika Brunsting stellte sich wohl diese Fragen und verfasste zu diesem Thema ein Buch. Darin finden sich halbstrukturierte Interviews mit Erwachsenen mit Legasthenie über ihre beruflichen und schulischen Erfahrungen.

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Neues Training zum Leseverständnis

Andreas Mayer und Dana-Kristin Marks von der LMU in München haben ein evaluiertes Trainingsprogramm zur Förderung des Leseverständnisses veröffentlicht, das im Verlag Modernes Lernen erschienen ist. Der Titel lautet „Lesetricks von Professor Neugier“ und richtet sich an Schüler der vierten und fünften Klasse der Förderschule.

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Mittelohrentzündungen gehen mit späteren Leseproblemen einher

Mittelohrentzündungen in der Kindheit tauchen gelegentlich in der LRS-Ratgeberliteratur als mögliche Ursache einer Legasthenie auf. Der Gedanke dahinter ist, dass sich die Flüssigkeit, die sich während einer Mittelohrentzündung im Mittelohr ansammelt und durch den entstehenden Hörverlust Probleme bei der Diskrimination von Lauten entstehen. Diese wiederum können dann zu Problemen bei der Sprachentwicklung führen. Da das Lesen und Schreiben Lernen durch Sprachprobleme negativ beeinflusst werden kann, ist ein entsprechender Zusammenhang zwischen Mittelohrentzündungen und einer LRS-Symptomatik denkbar.

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Potsdamer Lesetest für die Grundschule

Im Klett Verlag ist der Potsdamer Lesetest für die Grundschule (PLT) erschienen, der für die Schulstufen 1 bis 4 konzipiert wurde. Er stammt von Carola Schnitzler und Gerheid Scheerer Neumann. Der Potsdamer Lesetest besteht aus zwei Untertests, die einmal das Wortlesen (Worterkennen) und das Leseverständnis erheben. Gerheid Scheerer Neumann ist Mitautorin des Potsdamer Lesetrainings und lehrte an der Universität Potsdam. Weiterlesen