Journal: Wie entwickelt sich das Lesen bei Erwachsenen mit früherer Legasthenie?

Welche Leseleistungen weisen Erwachsene auf, bei denen während der Schulzeit eine Lesestörung diagnostiziert wurde? Wissenschaftler aus den USA gingen dieser Fragestellung nach und konzipierten eine Langzeitstudie. Sie untersuchten bei Erwachsenen mit früherer LRS-Diagnose, ob sie die Kriterien für eine Lesestörung noch erfüllen. Weiterhin stießen sie auf ein kognitives Merkmal in der Kindheit, aufgrund dessen sich die Verbesserungen im Lesen vorhersagen lassen.

Wenn ein Trainingsprogramm zur Verbesserung Lesens mehrmals pro Woche durchgeführt wird, zeigen sich dann gute Verbesserungen im Lesen? Eine Therapiestudie, die 68 Trainingseinheiten umfasste und in Kleingruppen durchgeführt wurde, widmete sich einer speziellen Schülergruppe, nämlich etwas älteren Schülern (Schüler der vierten und fünften Klasse) mit Leseproblemen. Trainingsziele waren die Verringerung von Lesefehlern, eine Steigerung der Lesegeschwindigkeit und die Förderung des Leseverständnisses.

Die Ergebnisse dieser Studien werden in der aktuellen Ausgabe des Journals skizziert. Alle Inhalte dieser Ausgabe unter dem angegebenen Link.

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Rezension: Auditive Wahrnehmung und phonologische Bewusstheit

Defizite in den phonologischen Fertigkeiten und den basaleren Funktionen der auditiven Verarbeitung gelten als wesentliche Ursachen einer Lese- Rechtschreibstörung. So kann es Sinn machen, neben Übungen, die am direkten Lese- und Rechtschreibprozess ansetzen (wie z.B. die Silbenteppiche des Kieler Leseaufbaus oder das synchrone Sprechschreiben) auch diejenigen Bereiche zu fördern, die als Ursache für die Probleme des Lesens und Schreibens angesehen werden. Weiterlesen

Lese- Rechtschreibstörungen von Andreas Mayer

Fachbücher über Legasthenie, die von ihrer Seitenanzahl über den Typus “kompaktes Büchlein” hinausgehen und sich mit einer ausreichenden Tiefe den Themen Ätiologie, Diagnostik und Therapie widmen, gibt es gemessen an der Anzahl der Publikationen, die unter dem Label Therapiematerial veröffentlicht werden, vergleichsweise wenig. Weiterlesen