
Eine irische Forschungsgruppe untersuchten in einer aktuellen wissenschaftlichen Arbeit, ob eine einmalige Sitzung der sogenannten transkraniellen Random-Noise-Stimulation (tRNS) die mathematische Genauigkeit von Menschen gezielt steigern kann. Bei dieser schmerzlosen Methode werden ausgewählte Hirnareale durch schwache, wechselnde Stromimpulse von außen stimuliert.
Im Fokus der Untersuchung standen zwei spezifische Regionen, die für die Verarbeitung von Zahlen von zentraler Bedeutung sind: der intraparietale Sulcus (IPS) im Parietallappen sowie der dorsolaterale präfrontale Cortex (DLPFC).







Der Dipl.-Psych. Rainer Mohr hat eine neue Version des Therapieprogramms „Training Einmaleins“ veröffentlicht, das sich an Kinder mit Dyskalkulie richtet. Kern des Programms ist das systematische Lernen der einzelnen Reihen in einer sinnvollen Reihenfolge. Zusätzlich werden einige Rechenstrategien vermittelt. Wichtig für Kinder mit Dyskalkulie ist weiterhin die Aufteilung einer Reihe in zwei Bereiche, um das Auswendiglernen zu erleichtern.