Schlagwort-Archive: Nachteilsausgleich

Bei der Nichtbewertung der Rechtschreibung ist ein Hinweis im Zeugnis erlaubt

zeugnis-legasthenieerlassDas Bundesverwaltungsgericht hat am 29.07.2015 entschieden, dass es nicht erlaubt ist, im Abschlusszeugnis auf eine Legasthenie hinzuweisen. Jedoch darf im Zeugnis vermerkt werden, dass die Rechtschreibung nicht bewertet wurde. Aufgrund dieses Hinweises ist natürlich für den Betrachter
offensichtlich, dass eine Legasthenie vorliegen muss. Von daher muss die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts für diejenigen, die gehofft hatten, ein Zeugnis ohne besonderen Vermerk zu erhalten, als Niederlage aufgefasst werden. Weiterlesen

Nachteilsausgleich bei Ausbildungsprüfungen und Studieren ohne Abitur

Anfang Juli fand in Nürnberg eine Fachtagung zum Thema Legasthenie in der Berufsausbildung statt, die vom Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. Bayern organisiert wurde. Allgemein bekannt ist, dass die Umsetzung des Nachteilsausgleichs für den Schulbereich durch die spezifischen Erlasse der Kultusministerien der Länder geregelt wird. Informationen über die Realisierung des Nachteilsausgleichs in der Berufsausbildung finden sich deutlich seltener.

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