Auffälligkeiten im IQ bei vierjährigen Kindern mit späterer Legasthenie

Eine Legasthenie wird als erwartungswidrige Leseleistung definiert. Dabei wird die Erwartung, wie gut Leseleistungen beim Einzelnen sein sollen, vom individuellen IQ bestimmt, der bei einem Kind mit Legasthenie unauffällig sein sollte. Auf dieser Voraussetzung basiert auch die Diskrepanzdiagnostik, bei der die Leseleistungen in Bezug zum IQ gesetzt werden.

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Neues Lesetrainingsprogramm für den Computer

Titelbild des Trainingprogramms Lesespiele

Von Lehnhard, Lenhard und Küspert ist ein neues Therapieprogramm bei Hogrefe erschienen, nämlich Lesespiele mit Elfe und Mathis. Es bietet Übungen zur Lesetherapie an, die am Computer durchgeführt werden. Insgesamt werden auf vier Ebenen Übungen zur Verfügung gestellt, nämlich auf der Laut- und Silbenebene (z.B. erkenne den Anfangslaut), auf der Wortebene (Wort-Bildzuordnung) auf der Satzebene und auf der Textebene. Auf der Textebene finden sich zahlreiche Übungen zum verstehenden Lesen.

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Legasthenietherapie-info.de auf Facebook

Foto, das Facebook symbolisieren soll. Foto, bei dem ein Finger auf den Begriff like zeigt.Schon seit längerer Zeit gibt es auch eine kleine Präsenz von Legasthenietherapie-info.de auf Facebook. Hier finden Links zu den verschiedensten Infos, die zum Thema Lerntherapie im Netz kursieren. Weiterhin werden auch die Inhalte anderer Facebook-Publizisten aus dem Bereich Lerntherapie geteilt.

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Journal: Irlen-Farbfolien führen zu einer Leseverbesserung

Mittelohrentzündungen in der frühen Kindheit tauchen gelegentlich in der LRS-Ratgeberliteratur als mögliche Ursache einer Legasthenie auf. Azab und Rhman führten nun zu diesem Thema eine Studie durch und untersuchten die Lesefertigkeit (Lesetest, Benennungsgeschwindigkeit, phonologische Bewusstheit) bei Kindern mit mindestes vier Mittelohrentzündungen vor dem zweiten Lebensjahr. Natürlich wurde auch eine Kontrollgruppe gebildet.

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Rezension: Generation ADHS von Manfred Gerspach

Manfred Gerspach war bis Mitte 2014 Professor an der Hochschule Darmstadt im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und soziale Arbeit. Nun ist von ihm im Kohlhammer Verlag ein 213 Seiten starkes Buch mit dem Titel “Generation ADHS – den “Zappelphilipp” verstehen” erschienen. Das Hauptanliegen von Gerspach ist es, die neurophysiologischen Erklärungen durch pädagogische Erklärungsmodelle zu ersetzen. Hier greift Gerspach in erster Linie auf psychodynamische Theorien zurück. Den medikamentösen Therapieansätzen stellt der Autor pädagogische Antworten entgegen.

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Unterschiedliches Arbeitsgedächtnisprofil bei Lesestörung und Rechtschreibstörung

In einer Studie untersuchten Brandenburg et al. die Arbeitsgedächtnisdefizite von Schülern mit Lesestörung und Schülern mit Rechtschreibstörung. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Journal of Learning Disabilities veröffentlicht. Es zeigte sich, dass Kinder mit einer Lesestörung Defizite in der zentralen Exekutive zeigen und Kinder mit einer Rechtschreibstörung Auffälligkeiten in der Phonologischen Schleife aufweisen.

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DTK-II erschienen – Depressionstest für Kinder

Der Depressionstest für Kinder (kurz DTK) von Peter Rossmann ist ein bewährtes Verfahren um psychosomatische Auffälligkeiten und Selbstwertprobleme bei Kindern zu erfassen. In der Kombination mit dem Angstfragebogen für Schüler (AFS) erhält man so erste valide Informationen über eine mögliche psychische Begleitsymptomatik bei Legasthenie und Dyskalkulie.

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