Eine Legasthenie wird als erwartungswidrige Leseleistung definiert. Dabei wird die Erwartung, wie gut Leseleistungen beim Einzelnen sein sollen, vom individuellen IQ bestimmt, der bei einem Kind mit Legasthenie unauffällig sein sollte. Auf dieser Voraussetzung basiert auch die Diskrepanzdiagnostik, bei der die Leseleistungen in Bezug zum IQ gesetzt werden.
Neues Lesetrainingsprogramm für den Computer

Von Lehnhard, Lenhard und Küspert ist ein neues Therapieprogramm bei Hogrefe erschienen, nämlich Lesespiele mit Elfe und Mathis. Es bietet Übungen zur Lesetherapie an, die am Computer durchgeführt werden. Insgesamt werden auf vier Ebenen Übungen zur Verfügung gestellt, nämlich auf der Laut- und Silbenebene (z.B. erkenne den Anfangslaut), auf der Wortebene (Wort-Bildzuordnung) auf der Satzebene und auf der Textebene. Auf der Textebene finden sich zahlreiche Übungen zum verstehenden Lesen.
Ausgewählt: Vier neue Bücher zum Thema Dyskalkulie
Lilo Gührs ist Lerntherapeutin und Leiterin des Ginko-Fortbildungsinstituts, das seit vielen Jahren durch eine sehr gute Themenauswahl beeindruckt. Von ihr ist im AOL-Verlag das Trainingsbuch
Legasthenietherapie-info.de auf Facebook
Schon seit längerer Zeit gibt es auch eine kleine Präsenz von Legasthenietherapie-info.de auf Facebook. Hier finden Links zu den verschiedensten Infos, die zum Thema Lerntherapie im Netz kursieren. Weiterhin werden auch die Inhalte anderer Facebook-Publizisten aus dem Bereich Lerntherapie geteilt.
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Journal: Irlen-Farbfolien führen zu einer Leseverbesserung
Mittelohrentzündungen in der frühen Kindheit tauchen gelegentlich in der LRS-Ratgeberliteratur als mögliche Ursache einer Legasthenie auf. Azab und Rhman führten nun zu diesem Thema eine Studie durch und untersuchten die Lesefertigkeit (Lesetest, Benennungsgeschwindigkeit, phonologische Bewusstheit) bei Kindern mit mindestes vier Mittelohrentzündungen vor dem zweiten Lebensjahr. Natürlich wurde auch eine Kontrollgruppe gebildet.
Bayrischer Landtag: Weiterhin kein Nachteilsausgleich bei Dyskalkulie
Die Hoffnung war groß, dass es Fortschritte bei einem Nachteilsausgleich für Dyskalkulie geben könnte. Schließlich war Bayern das erste Bundesland, das einen Nachteilsausgleich für Legasthenie gewährte. So unternahm auch der BVL zuletzt einige Anstrengungen, das Thema Dyskalkulie
Review von Döpfner über mögliche Effekte von ungesättigten Fettsäuren auf die ADHS-Symptomatik
In der Fachzeitschrift „Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie“ fassten Jan Frölich und Manfred Döpfner die gegenwärtige empirische Befundlage zu möglichen Therapieeffekten von mehrfach ungesättigten Fettsäuren
Rezension: Generation ADHS von Manfred Gerspach
Manfred Gerspach war bis Mitte 2014 Professor an der Hochschule Darmstadt im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und soziale Arbeit. Nun ist von ihm im Kohlhammer Verlag ein 213 Seiten starkes Buch mit dem Titel “Generation ADHS – den “Zappelphilipp” verstehen” erschienen. Das Hauptanliegen von Gerspach ist es, die neurophysiologischen Erklärungen durch pädagogische Erklärungsmodelle zu ersetzen. Hier greift Gerspach in erster Linie auf psychodynamische Theorien zurück. Den medikamentösen Therapieansätzen stellt der Autor pädagogische Antworten entgegen.
Unterschiedliches Arbeitsgedächtnisprofil bei Lesestörung und Rechtschreibstörung
In einer Studie untersuchten Brandenburg et al. die Arbeitsgedächtnisdefizite von Schülern mit Lesestörung und Schülern mit Rechtschreibstörung. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Journal of Learning Disabilities veröffentlicht. Es zeigte sich, dass Kinder mit einer Lesestörung Defizite in der zentralen Exekutive zeigen und Kinder mit einer Rechtschreibstörung Auffälligkeiten in der Phonologischen Schleife aufweisen.
DTK-II erschienen – Depressionstest für Kinder
Der Depressionstest für Kinder (kurz DTK) von Peter Rossmann ist ein bewährtes Verfahren um psychosomatische Auffälligkeiten und Selbstwertprobleme bei Kindern zu erfassen. In der Kombination mit dem Angstfragebogen für Schüler (AFS) erhält man so erste valide Informationen über eine mögliche psychische Begleitsymptomatik bei Legasthenie und Dyskalkulie.