Marco Ennemoser, Daniel Sinner und Kristin Krajewski untersuchten die Effektivität des Trainingsprogramms „Mengen, zählen, Zahlen“ (MZZ) bei Kindern der ersten Klasse, die ein erhöhtes Risiko zur Entwicklung einer Rechenschwäche aufwiesen.
Studie – Effektivität des Trainingprogramms von Lauth und Schlottke und Neurofeeback
Wissenschaftler aus Marburg haben die Effektivität von Neurofeedback und des Trainingsprogramms von Lauth und Schlottke auf die Kernsymptomatik von ADHS untersucht. Die 58 teilnehmenden Kinder wiesen ein Durchschnittsalter von 8,42 Jahren auf. Dreiundzwanzig Prozent der Kinder wurden medikamentös behandelt. Eine Unterbrechung der medikamentösen Therapie für den Zeitraum der Studie wurde nicht durchgeführt. Die Eltern der Kinder nahmen während des Therapiezeitraums an einem Edukationstraining teil.
Rechentest für Schüler der fünften und sechsten Klasse: DEMAT 5+
Mit dem Demat 5+ liegt ein Verfahren vor, das bei Schülern der fünften und sechsten Klasse eingesetzt werden kann. Normierte Rechentests werden benötigt, um eine möglichst objektive Bewertung der mathematischen Leistungen vorzunehmen und diese quantifizierbar zu machen. Für die Dyskalkuliediagnostik werden Tests aus der DEMAT-Reihe häufig zur Eingangsdiagnostik verwendet, jedoch auch, um Therapiefortschritte oder einen weiteren Therapiebedarf zu ermitteln
PC‐Spiele verbessern Leseleistung bei Kindern mit Legasthenie
Hierüber berichtete auch die normale Presse, nämlich dass sich durch PC-Spiele mit actionlastigem Inhalt, Verbesserungen im Lesen erzielen lassen. Die Lesefortschritte werden dabei durch eine verbesserte Aufmerksamkeit erreicht. Die entsprechende Studie stammt von Sandro Franceschini und Kollegen von der Universität Padua. Sie führten mit 20 Kindern mit Legasthenie eine entsprechende Studie durch.
Rezension: Der orthografische Fehler von Katja Siekmann und Günther Thomé

Die Theorie, dass es legastheniespezifische Fehler gebe, an denen man Kinder mit einer Lese- Rechtschreibstörung erkennen könne, ist mittlerweile widerlegt und gehört in die 70er und frühen 80er Jahre des letzen Jahrhunderts. Die Durchführung einer qualitativen Fehleranalyse der Rechtschreibfehler zu Beginn der Therapie gehört jedoch zu den empfohlenen Vorgehensweisen. So ist es möglich, einen individuellen Therapieplan mit spezifischen Trainingsschwerpunkten festlegen zu können. Um eine Fehleranalyse effektiv durchführen zu können, ist weiterhin spezifisches Wissen um die verschiedenen Fehlertypen notwendig.
Sonderpädagogik der Sprache – Band 1 von Hermann Schöler und Alfons Welling erschienen

Der Hogrefe Verlag hat eine neue Handbuchreihe verlegt, mit dem Ziel aktuelles Wissen über die Pädagogik und Psychologie für Kinder und Jugendliche zu bündeln. Als erster Band wurde die „Sonderpädagogik der Sprache“ veröffentlicht, bei der Hermann Schöler und Alfons Welling als Herausgeber fungieren.
Im ersten Abschnitt dieses Bandes wird die Erstsprachentwicklung und das Schriftsprachlernen in ihren unauffälligen Verläufen dargestellt und die folgenden Teile des Buches beschäftigen sich mit den Störungen des Sprach- und Schriftsprachlernens, der Diagnostik, Präventionsmaßnahmen und Therapiemethoden.
Finger, Bilder, Rechnen. Ein Trainingsprogramm für die Dyskalkulietherapie
In der Dyskalkulietherapie stellt die Verbesserung des Kopfrechnens einen zentralen Therapieschwerpunkt dar. Sehr häufig trifft man bei den Klienten auf sogenannte zählende Rechner, da diese die grundlegenden Aufgaben des Zahlenraums bis 20 nicht automatisiert haben.
Neue Fachliteratur – Selbsthilfe bei ADHS, Zahlenraum 1-20, Texte für das Leseverständnis
Die Kinder- und Jugendpsychiaterin Helga Simchen hat einige empfehlenswerte Bücher über ADHS verfasst. Nun ist von der Autorin ein Taschenbuch für Betroffene erschienen, indem Selbstmanagementtechniken
Vortrag von Schulte-Körne – Möglichkeiten der Prävention von LRS im Vorschulalter

Auf der Homepage der LMU München findet sich ein Video eines Vortrages von Prof. Schulte-Körne zum Thema Möglichkeiten der Prävention von LRS im Vorschulalter. Im Bereich der Legasthenie hat Schulte-Körne zahlreiche Studien zur Ätiologie und Therapie veröffentlicht. Weiterhin ist er der Autor des Marburger Rechtschreibtrainings.
Zu Beginn des sehenswertes Beitrages weist Schulte-Körne auf die psychischen Belastungen hin, die eine LRS für die Betroffenen hat. Dann geht Schulte-Körne auf die Prädiktoren der Lesestörungen ein und stellt in diesem Zusammenhang die Längsschnittstudie von Lyytinen vor. Im Anschluss widmet er sich dem Konstrukt der phonologischen Bewusstheit.
Neuer Lesetest: Salzburger Lesescreening
Von Wimmer und Mayringer ist das Salzburger Lese-Screening für die Schulstufen 2-9 (kurz SLS 2-9) erschienen, das die Lesegeschwindigkeit von Schulkindern misst. Der SLS 2-9 stellt die Weiterentwicklung des SLS 1-4 und des SLS 2-9 dar.