Bei der Nichtbewertung der Rechtschreibung ist ein Hinweis im Zeugnis erlaubt

zeugnis-legasthenieerlassDas Bundesverwaltungsgericht hat am 29.07.2015 entschieden, dass es nicht erlaubt ist, im Abschlusszeugnis auf eine Legasthenie hinzuweisen. Jedoch darf im Zeugnis vermerkt werden, dass die Rechtschreibung nicht bewertet wurde. Aufgrund dieses Hinweises ist natürlich für den Betrachter
offensichtlich, dass eine Legasthenie vorliegen muss. Von daher muss die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts für diejenigen, die gehofft hatten, ein Zeugnis ohne besonderen Vermerk zu erhalten, als Niederlage aufgefasst werden. Weiterlesen

ADHS-Therapie: modifizierter Mini-Attentioner mit guten Wirksamkeitsnachweisen

Angelika Schlarb et al. führten eine Therapiestudie bei Kindern mit Aufmerksamkeitsproblemen durch, in der sie eine modifizierte Version des Attentioner-Trainingsprogramms, den Mini-Attentioner, hinsichtlich seiner Effektivität untersuchten. Der Mini-Attentioner wurde konzipiert, um ein adäquates Therapiematerial für Kinder mit Aufmerksamkeitsproblemen im Alter zwischen 6 und 9 Jahren zur Verfügung zu haben. Mit Hilfe des Trainingsprogramms soll die fokussierte und geteilte Aufmerksamkeit verbessert werden.

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Kinder mit Dyskalkulie haben nicht häufiger ADHS als Schüler einer Kontrollgruppe

Kirsten Schuchardt von der Uni Hildesheim und Kollegen untersuchten bei Kindern mit Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Schreibens und Rechnens die Häufigkeit von ADHS-Symptomen. An der Studie nahmen 600 Schüler teil, die am Ende der zweiten bzw. am Anfang der dritten Klasse getestet wurden. Zusätzlich wurde eine Kontrollgruppe mit 270 Schülern gebildet, die keinerlei Probleme im Lesen, Schreiben und Rechnen hatten. Um die ADHS-Symptome zu erheben, füllten die Eltern der Schüler einen Fragebogen aus. Das Vorliegen von ADHS wurde ebenfalls auf Basis dieses Elternfragebogens getroffen.

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Legasthenievermerk im Zeugnis? Bundesverwaltungsgericht entscheidet am 29 Juli

Zwei Abiturienten aus dem Großraum München mit Legasthenie nahmen während ihrer Schulzeit den in Bayern gewährten Nachteilsausgleich in Anspruch. Dies hat zur Folge, dass u.a. die Rechtschreibung nicht gewertet wird. Im Abschlusszeugnis wird der gewährte Nachteilsausgleich wie folgt vermerkt: „Aufgrund einer fachärztlich festgestellten Legasthenie wurde dem Schüler der Nachteilsausgleich Weiterlesen

Studie – Effektivität des Trainingprogramms von Lauth und Schlottke und Neurofeeback

Wissenschaftler aus Marburg haben die Effektivität von Neurofeedback und des Trainingsprogramms von Lauth und Schlottke auf die Kernsymptomatik von ADHS untersucht. Die 58 teilnehmenden Kinder wiesen ein Durchschnittsalter von 8,42 Jahren auf. Dreiundzwanzig Prozent der Kinder wurden medikamentös behandelt. Eine Unterbrechung der medikamentösen Therapie für den Zeitraum der Studie wurde nicht durchgeführt. Die Eltern der Kinder nahmen während des Therapiezeitraums an einem Edukationstraining teil.

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Rechentest für Schüler der fünften und sechsten Klasse: DEMAT 5+

Mit dem Demat 5+ liegt ein Verfahren vor, das bei Schülern der fünften und sechsten Klasse eingesetzt werden kann. Normierte Rechentests werden benötigt, um eine möglichst objektive Bewertung der mathematischen Leistungen vorzunehmen und diese quantifizierbar zu machen. Für die Dyskalkuliediagnostik werden Tests aus der DEMAT-Reihe häufig zur Eingangsdiagnostik verwendet, jedoch auch, um Therapiefortschritte oder einen weiteren Therapiebedarf zu ermitteln

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PC‐Spiele verbessern Leseleistung bei Kindern mit Legasthenie

Hierüber berichtete auch die normale Presse, nämlich dass sich durch PC-Spiele mit actionlastigem Inhalt, Verbesserungen im Lesen erzielen lassen. Die Lesefortschritte werden dabei durch eine verbesserte Aufmerksamkeit erreicht. Die entsprechende Studie stammt von Sandro Franceschini und Kollegen von der Universität Padua. Sie führten mit 20 Kindern mit Legasthenie eine entsprechende Studie durch.

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