Während im Bereich des Schreibens zu Beginn häufig eine Fehleranalyse durchgeführt wird, findet dies für die Lesefehler deutlich seltener statt. Ein Grund liegt in der geringen Anzahl an Diagnoseinstrumenten. Hier setzt die Münchner Leseanalyse von Rainer Mohr und Nora Völker-Munro an, mit der eine Lesefehleranalyse durchgeführt werden kann.
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Rezension: DRT 5 von Martin Grund, Leonhart und Naumann
Um Rechtschreibleistungen bewerten zu können, müssen Rechtschreibtests eingesetzt werden, die an einer großen Stichprobe normiert wurden. Neben den HSP-Verfahren, der WRT-Testreihe und den neueren DERET-Tests sind die DRT-Rechtschreibtests schon seit vielen Jahren auf dem Markt. Nun wurde diese Testreihe neu normiert. Nachdem zuerst der DRT 4 auf den aktuellen Stand gebracht wurde, ist nun auch der DRT 5 neu überarbeitet worden.
BASIS-MATH-G 3+ – neuer Rechentest für das Ende der dritten Klasse
Nachdem in 2016 mit dem BASIS-MATH-G4+-5 ein Rechentest für das letzte Quartal der vierten und das erste bzw. letzte Quartal der fünften Klasse erschienen ist, wurde das Verfahren nun auch für Schüler im vierten Quartal der dritten Klasse und im ersten Quartal der vierten Klasse zur Verfügung gestellt. Der neue BASIS-MATH-G 3+ stammt von
Lautlesetandem – eine Option für die LRS-Therapie?
Das Lautlesetandem ist eine Übungsform für den Leseunterricht, bei der ein guter Leser und ein schwächerer Leser gemeinsam einen Text laut lesen. Beide Schüler beginnen den Text gemeinsam in derselben Geschwindigkeit zu lesen. Macht der schwächere Schüler einen Fehler, wird das Lesen unterbrochen und der Schüler hat vier Sekunden Zeit, seinen Fehler zu korrigieren.
Kleinhirn spielt wichtige Rolle in der Ätiologie der Legasthenie
Im Rahmen der Ätiologieforschung der Legasthenie versuchen Wissenschaftler unter anderem, Auffälligkeiten im Gehirn von Personen mit Legasthenie zu finden, umso mehr über das Störungsbild zu erfahren und langfristig eine bessere Diagnostik und Therapie entwickeln zu können. In einer Studie wurde nun versucht die Gehirnareale zu bestimmen, mit deren Hilfe man Personen mit LRS am besten von Personen ohne LRS
OLFA 1-2 in neuer Auflage
Will man bei Schülern mit Legasthenie zu Therapiebeginn eine qualitative Fehleranalyse durchführen, bieten sich die OLFAs von Thomé und Thomé an. Diese liegen in zwei Versionen vor, nämlich für Schüler der Klassen 3 bis 9 und für Schüler der ersten beiden Klassen. Die Version für die ersten beiden Klassenstufen, die OLFA 1-2, ist nun in einer leicht überarbeiteten
Verband Dyslexie Schweiz: Fachtagung in Zürich
Alljährlich im Juni findet in Zürich eine Fachtagung zur Legasthenie und Dyskalkulie an der Universität Zürich Irchel statt. Organisiert wird die Tagung vom Verband Dyslexie Schweiz. Die diesjährige Tagung ist am 22.06.
Marburger Rechtschreibtraining in der sechsten Auflage
Das Marburger Rechtschreibtraining von Prof. Gerd Schulte-Körne, einem ausgewiesenen Experten für Legasthenie, ist in der sechsten überarbeiteten Auflage erschienen. Es ist eines der wenigen Trainingsprogramme
CODY-Mathetest – neues Verfahren für die Dyskalkuliediagnostik
Mit dem CODY-Mathetest ist ein Verfahren erschienen, mit dem Kinder mit Rechenschwäche zuverlässig erkannt werden sollen. Der Test wird am PC durchgeführt und besteht aus insgesamt 12 Untertests, die den vier Bereichen
Journal: Wie sieht die optimale Schrift für Kinder mit Legasthenie aus?
Gibt es bestimmte Schriften bzw. Merkmale beim Textlayout, die sich bei Kindern mit Legasthenie positiv auf das Lesen auswirken? Hätte man entsprechende Schriften, so könnte man das Lesen für Kinder mit Legasthenie erleichtern, was sich in Form von häufigerem Lesen auch auf die Lesefertigkeit positiv auswirken sollte. Mirela Duranovic und Kollegen gingen dieser Fragestellung nach und untersuchten bei welchen von fünf Schriften, Kindern mit Legasthenie das Lesen leichter fällt.
Immer wieder fiel bei der Untersuchung von Kindern mit Legasthenie auf, dass diese Probleme bei der motorischen Koordination und beim motorischen Lernen zeigten. Dies lenkte die Aufmerksamkeit auf das Kleinhirn, was bei allen motorischen Prozessen wie auch beim Lernen eine zentrale Rolle spielt. Forschungsergebnisse mündeten in die Kleinhirndefizithypothese der Legasthenie. Van Oers et al. aus den Niederlanden überprüften nun in einer Studie diese Zusammenhänge erneut. An der Studie nahmen jeweils 26 Studenten mit und ohne Legasthenie teil.
Die Ergebnisse dieser beiden Studien werden kompakt in der aktuellen Ausgabe des Journals für Legasthenie beschrieben. Alle Themen dieser Ausgabe unter der angegebenen URL.
Inhalte der Ausgabe 12/2018