Defizite in den phonologischen Fertigkeiten und den basaleren Funktionen der auditiven Verarbeitung gelten als wesentliche Ursachen einer Lese- Rechtschreibstörung. So kann es Sinn machen, neben Übungen, die am direkten Lese- und Rechtschreibprozess ansetzen (wie z.B. die Silbenteppiche des Kieler Leseaufbaus oder das synchrone Sprechschreiben) auch diejenigen Bereiche zu fördern, die als Ursache für die Probleme des Lesens und Schreibens angesehen werden.
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Journal: Ähnliche Ursachen für Legasthenie und Dyskalkulie?
Legasthenie und Dyskalkulie kommen häufig gemeinsam vor. Dies legt den Schluss nahe, dass diese beiden Problembereiche zum Teil auch gleiche Ursachen haben. Wissenschaftler aus China untersuchten nun die kognitiven Defizite von Kindern mit Legasthenie und von Kindern mit Dyskalkulie
Farbfolie verbessert Lesen bei Legasthenie
Allgemein gilt die Verwendung von Farbfolien als wenig effektiv, da sich bei den meisten Studien keine positiven Effekte zeigten. Nun wurde eine weitere Studie zu dieser Thematik durchgeführt. Wissenschaftler aus Frankreich überprüften, ob Kinder mit Legasthenie
Journal: Welches sind die Ursachen für geringes Leseverständnis?
Kinder mit Legasthenie weisen häufig auch Probleme beim Leseverständnis auf. Brasilianische Wissenschaftler um Ana Paola Nicolielo-Carrilho beschäftigten sich mit dieser Thematik und untersuchten, inwieweit ein geringeres Leseverständnis mit Schwächen im Arbeitsgedächtnis
Neues Trainingsprogramm zur Verbesserung des Lernverhaltens
Schwierigkeiten im Lernverhalten können auch auf Konzentrations-, Motivations-, und Organisationsprobleme zurückgeführt werden. Fortschritte in diesen Bereichen, will ein neues Trainingsprogramm erzielen, das TÜLT.
Ist der IQ-Wert als Bezugsgröße für die LRS-Diagnostik sinnvoll?
Alexandra Lenhard ist Psychologin und Mitautorin mehrerer Tests (z.B. ELFE II) und Trainingsverfahren (z.B. Lesespiele mit Elfe und Mathis). Nun hat sie einen lesenswerten Beitrag zu den diagnostischen Kriterien einer LRS auf der Homepage von Pearson verfasst.
Lese- Rechtschreibstörungen von Andreas Mayer
Fachbücher über Legasthenie, die von ihrer Seitenanzahl über den Typus „kompaktes Büchlein“ hinausgehen und sich mit einer ausreichenden Tiefe den Themen Ätiologie, Diagnostik und Therapie widmen, gibt es gemessen an der Anzahl der Publikationen, die unter dem Label Therapiematerial veröffentlicht werden, vergleichsweise wenig.
Nur geringere Fortschritte durch sechswöchiges Lesetraining in der ersten Klasse
Auf der Internetseite der LMU in München findet sich die Zusammenfassung einer Studie, bei der ein Lesetraining an Schülern der ersten Klasse durchgeführt wurde. An dem Trainingsprogramm nahmen Schüler teil, die in einem Lesetest unter einem Prozentrang von 30 lagen.
Zweite Auflage des BAKO 1-4
Eine geringe phonologische Bewusstheit gilt als wichtige ätiologische Komponente, die bei zahlreichen Kindern mit Legasthenie eine Rolle spielt. Sind entsprechend starke Defizite bei Kindern im Grundschulalter noch vorhanden, kann es indiziert sein, spezifische Übungen in diesem Bereich durchzuführen
Neuer Lesetest für die 5. bis 13. Klasse: LGVT 5-12+
Wolfgang Schneider, Matthias Schlagmüller und Marco Ennemoser haben mit dem LGVT 5-12+ einen Nachfolger für den Lesetest LGVT 6-12 veröffentlicht. Mit Hilfe des LGVT 5-12+ soll es möglich sein, die Lesegeschwindigkeit, die Lesegenauigkeit und das Leseverständnis zu messen.Die Aufgabe für die Schüler besteht darin, einen Text zu lesen und in vorhandenen Textlücken, das richtige Wort von drei vorgegebenen Wörtern einzusetzen. Schneider et al. berechnen aus der Leistung der Schüler mehrere Kennwerte. Aus der Anzahl der gelesenen Wörter wird die Lesegeschwindigkeit berechnet. Weiterhin werden die Anzahl der korrekten Lösungen und der Quotient aus den bearbeiteten und korrekt gelösten Items ermittelt. Hieraus werden das Leseverständnis und die Lesegenauigkeit bestimmt.