Kirsten Schuchardt von der Uni Hildesheim und Kollegen untersuchten bei Kindern mit Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Schreibens und Rechnens die Häufigkeit von ADHS-Symptomen. An der Studie nahmen 600 Schüler teil, die am Ende der zweiten bzw. am Anfang der dritten Klasse getestet wurden. Zusätzlich wurde eine Kontrollgruppe mit 270 Schülern gebildet, die keinerlei Probleme im Lesen, Schreiben und Rechnen hatten. Um die ADHS-Symptome zu erheben, füllten die Eltern der Schüler einen Fragebogen aus. Das Vorliegen von ADHS wurde ebenfalls auf Basis dieses Elternfragebogens getroffen.
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Legasthenievermerk im Zeugnis? Bundesverwaltungsgericht entscheidet am 29 Juli
Zwei Abiturienten aus dem Großraum München mit Legasthenie nahmen während ihrer Schulzeit den in Bayern gewährten Nachteilsausgleich in Anspruch. Dies hat zur Folge, dass u.a. die Rechtschreibung nicht gewertet wird. Im Abschlusszeugnis wird der gewährte Nachteilsausgleich wie folgt vermerkt: „Aufgrund einer fachärztlich festgestellten Legasthenie wurde dem Schüler der Nachteilsausgleich
Neue Leitlinien zur Diagnostik und Behandlung der Legasthenie
Mitte Mai sind die Leitlinien zur Diagnostik und Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Lese- und / oder Rechtschreibstörung erschienen. Sie sollen Fachleuten im Bereich Therapie und Förderung, Diagnostikern und Eltern über empfohlene Vorgehensweisen
Trainingsprogramm führt zu Verbesserungen im Rechnen bei Erstklässlern
Marco Ennemoser, Daniel Sinner und Kristin Krajewski untersuchten die Effektivität des Trainingsprogramms „Mengen, zählen, Zahlen“ (MZZ) bei Kindern der ersten Klasse, die ein erhöhtes Risiko zur Entwicklung einer Rechenschwäche aufwiesen.
Studie – Effektivität des Trainingprogramms von Lauth und Schlottke und Neurofeeback
Wissenschaftler aus Marburg haben die Effektivität von Neurofeedback und des Trainingsprogramms von Lauth und Schlottke auf die Kernsymptomatik von ADHS untersucht. Die 58 teilnehmenden Kinder wiesen ein Durchschnittsalter von 8,42 Jahren auf. Dreiundzwanzig Prozent der Kinder wurden medikamentös behandelt. Eine Unterbrechung der medikamentösen Therapie für den Zeitraum der Studie wurde nicht durchgeführt. Die Eltern der Kinder nahmen während des Therapiezeitraums an einem Edukationstraining teil.
Rechentest für Schüler der fünften und sechsten Klasse: DEMAT 5+
Mit dem Demat 5+ liegt ein Verfahren vor, das bei Schülern der fünften und sechsten Klasse eingesetzt werden kann. Normierte Rechentests werden benötigt, um eine möglichst objektive Bewertung der mathematischen Leistungen vorzunehmen und diese quantifizierbar zu machen. Für die Dyskalkuliediagnostik werden Tests aus der DEMAT-Reihe häufig zur Eingangsdiagnostik verwendet, jedoch auch, um Therapiefortschritte oder einen weiteren Therapiebedarf zu ermitteln
PC‐Spiele verbessern Leseleistung bei Kindern mit Legasthenie
Hierüber berichtete auch die normale Presse, nämlich dass sich durch PC-Spiele mit actionlastigem Inhalt, Verbesserungen im Lesen erzielen lassen. Die Lesefortschritte werden dabei durch eine verbesserte Aufmerksamkeit erreicht. Die entsprechende Studie stammt von Sandro Franceschini und Kollegen von der Universität Padua. Sie führten mit 20 Kindern mit Legasthenie eine entsprechende Studie durch.
Rezension: Der orthografische Fehler von Katja Siekmann und Günther Thomé

Die Theorie, dass es legastheniespezifische Fehler gebe, an denen man Kinder mit einer Lese- Rechtschreibstörung erkennen könne, ist mittlerweile widerlegt und gehört in die 70er und frühen 80er Jahre des letzen Jahrhunderts. Die Durchführung einer qualitativen Fehleranalyse der Rechtschreibfehler zu Beginn der Therapie gehört jedoch zu den empfohlenen Vorgehensweisen. So ist es möglich, einen individuellen Therapieplan mit spezifischen Trainingsschwerpunkten festlegen zu können. Um eine Fehleranalyse effektiv durchführen zu können, ist weiterhin spezifisches Wissen um die verschiedenen Fehlertypen notwendig.
Sonderpädagogik der Sprache – Band 1 von Hermann Schöler und Alfons Welling erschienen

Der Hogrefe Verlag hat eine neue Handbuchreihe verlegt, mit dem Ziel aktuelles Wissen über die Pädagogik und Psychologie für Kinder und Jugendliche zu bündeln. Als erster Band wurde die „Sonderpädagogik der Sprache“ veröffentlicht, bei der Hermann Schöler und Alfons Welling als Herausgeber fungieren.
Im ersten Abschnitt dieses Bandes wird die Erstsprachentwicklung und das Schriftsprachlernen in ihren unauffälligen Verläufen dargestellt und die folgenden Teile des Buches beschäftigen sich mit den Störungen des Sprach- und Schriftsprachlernens, der Diagnostik, Präventionsmaßnahmen und Therapiemethoden.
Finger, Bilder, Rechnen. Ein Trainingsprogramm für die Dyskalkulietherapie
In der Dyskalkulietherapie stellt die Verbesserung des Kopfrechnens einen zentralen Therapieschwerpunkt dar. Sehr häufig trifft man bei den Klienten auf sogenannte zählende Rechner, da diese die grundlegenden Aufgaben des Zahlenraums bis 20 nicht automatisiert haben.