Archiv der Kategorie: Studien

Nur geringere Fortschritte durch sechswöchiges Lesetraining in der ersten Klasse

Auf der Internetseite der LMU in München findet sich die Zusammenfassung einer Studie, bei der ein Lesetraining an Schülern der ersten Klasse durchgeführt wurde. An dem Trainingsprogramm nahmen Schüler teil, die in einem Lesetest unter einem Prozentrang von 30 lagen.

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Musikalische Förderung verbessert das Lesen

Schon in einigen Studien konnte gezeigt werden, dass das Training  musikalischer Fertigkeiten auch positive Effekte auf das Lesen aufweist. Verantwortlich für diesen Zusammenhang könnte sein, dass sich Musikalität und Lesefertigkeit miteinander die selben Gehirnareale teilen. Weiterlesen

Erste Studie über Intensität der Elternarbeit in der Lerntherapie

Elternarbeit ist ein wichtiger Bereich in der Lerntherapie und kann maßgeblich zum Erreichen der Therapieziele im Lesen, Schreiben und im psychischen Bereich beitragen. So kann durch die therapeutische Arbeit mit den Eltern die Hausaufgabensituation positiv verändert werden. Auch überhöhte Leistungsanforderungen der Eltern Weiterlesen

Legasthenie: Leistungsabstand zu unauffälligen Lesern bleibt stabil

Ein vergleichsweise geringes Forschungsfeld ist der Verlauf der Leseleistungen von Schülern mit Legasthenie im Vergleich zu Schülern ohne Probleme im Lesen und Schreiben. Im Prinzip sind zwei Szenarien denkbar, nämlich dass der Abstand in den Leseleistungen immer größer wird oder dass sich im Sinne einer Entwicklungsverzögerung die Schüler mit Legasthenie im Laufe der Jahre so verbessern, dass der Abstand zu ihren Altersgenossen immer geringer wird.

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Nur schwacher Zusammenhang zwischen Frühindikatoren und LRS

Group Of Pre School Children Answering Question In Classroom

Langzeitstudien bieten die Möglichkeit nach Prädiktoren der Legasthenie im Kindergartenalter zu suchen, die eine spätere Legastheniesymptomatik im Grundschulalter vorhersagen. Eine entsprechende Studie haben die französischen Wissenschaftler um Costa durchgeführt. Sie untersuchten an Kindern im Kindergartenalter mehrere Faktoren, die mit einer Legasthenie
in Zusammenhang stehen und erhoben dann noch einmal bei den selben Schülern die Leserfertigkeit in der fünften Klasse.

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ADHS-Therapie: modifizierter Mini-Attentioner mit guten Wirksamkeitsnachweisen

Angelika Schlarb et al. führten eine Therapiestudie bei Kindern mit Aufmerksamkeitsproblemen durch, in der sie eine modifizierte Version des Attentioner-Trainingsprogramms, den Mini-Attentioner, hinsichtlich seiner Effektivität untersuchten. Der Mini-Attentioner wurde konzipiert, um ein adäquates Therapiematerial für Kinder mit Aufmerksamkeitsproblemen im Alter zwischen 6 und 9 Jahren zur Verfügung zu haben. Mit Hilfe des Trainingsprogramms soll die fokussierte und geteilte Aufmerksamkeit verbessert werden.

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Kinder mit Dyskalkulie haben nicht häufiger ADHS als Schüler einer Kontrollgruppe

Kirsten Schuchardt von der Uni Hildesheim und Kollegen untersuchten bei Kindern mit Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Schreibens und Rechnens die Häufigkeit von ADHS-Symptomen. An der Studie nahmen 600 Schüler teil, die am Ende der zweiten bzw. am Anfang der dritten Klasse getestet wurden. Zusätzlich wurde eine Kontrollgruppe mit 270 Schülern gebildet, die keinerlei Probleme im Lesen, Schreiben und Rechnen hatten. Um die ADHS-Symptome zu erheben, füllten die Eltern der Schüler einen Fragebogen aus. Das Vorliegen von ADHS wurde ebenfalls auf Basis dieses Elternfragebogens getroffen.

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