Der Rechtschreibtest WRT1+ liegt seit kurzem in einer neunormierten Auflage vor und wurde auch inhaltlich leicht überarbeitet. Der WRT 1+ ist von Ende der ersten Klasse bis zur Mitte der zweiten Klasse einsetzbar. Die Testautoren sind Peter Birkel und Daniel Berwanger.
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Lesetrainingsprogramm Elfe und Mathis in einer neuen Version
Das Trainingsprogramm „Lesespiele mit Elfe und Mathis“ liegt in einer neuen, mittlerweile der dritten, Auflage vor. Es ist ein Trainingsprogramm für den Computer und stellt zahlreiche Übungen zur Verfügung, die das Ziel haben, das Lesen zu verbessern. Die Autoren des Trainingsprogramms sind Alexandra Lenhard, Wolfgang Lenhard und Petra Küspert. Es richtet sich an Kinder mit Leseproblemen der zweiten bis zur fünften Klasse.
Videobeitrag zum Thema Dyskalkulie von Dr. Flavia Santos
Dr. Flavia Santos von der Universität in Dublin forscht im Bereich Rechenstörungen und hat vor ca. drei Jahren einen Vortrag zum Thema Dyskalkulie gehalten. Nachdem einige Grundlagen vermittelt werden, berichtet Frau Santos über aktuelle Studien, die sich insbesondere mit musikalischen Bausteinen in der Dyskalkulietherapie beschäftigen.
Vier Bücher: Leseverständnis, Schulte-Körne und zwei Bücher zur Dyskalkulie
Von Doris Freiberger und Kollegen stammt das Buch „Training bei Dyskalkulie und Rechenstörungen“, das im Springer Verlag erschienen ist. Es ist ein sehr praxisorientiertes Werk aus dem Jahr 2020, das wesentliche therapeutische Inhalte vermittelt. Ein gutes Nachschlagewerk ist „Rechenstörungen bei Kindern“, das von Michael von Aster und Jens Holger Lorenz herausgegeben wurde. Die Inhaltsverzeichnisse der beiden Bücher lassen sich bei Amazon einsehen.
Phonologische Bewusstheit korreliert mit Lesefertigkeit auch in Klasse 6
Wissenschaftler von der Universität in Washington um Roxana Del Campo interessierten sich dafür, inwieweit phonologische Fertigkeiten mit dem Lesen und Schreiben bei Viertklässlern und Sechstklässlern zusammenhängen. An der Studie nahmen 119 Viertklässler mit einem Durchschnittsalter von 9,7 Jahren teil. Die Gruppe der Sechstklässler war mit 105 Schülern ähnlich groß. Hier betrug das Durchschnittsalter 11,6 Jahre.
Elternratgeber zum Thema Legasthenie von Christiane Stoeckle
Im Veris Verlag aus Kiel ist ein neuer kompakter Elternratgeber zum Thema Legasthenie erschienen, der von einer langjährigen Grundschullehrerin stammt, die später auch als Schulpsychologin arbeitete. Die Autorin Christiane Stoeckle will mit ihrem Ratgeber Eltern Mut machen und ihre zentrale These lautet, dass auch weiterführende Schulen für Kinder mit Legasthenie möglich sind.
Studie: Verbesserung des Lesens durch elektrische Stimulation?
Auf der Webseite Scinexx wird über eine Studie von Silvia Marchesotti et al. berichtet, die im Jahr 2020 in der Fachzeitschrift PLOS Biology erschien. Die Forscher untersuchten, ob sich das Lesen bei erwachsenen Personen mit Legasthenie verbessert, wenn zuvor leserelevante Gehirnareale mit einer sehr geringen Stromstärke gereizt wurden.
Neue Fortbildungen zum Thema Legasthenie
Auf der Seite Legasthenietherapie-info wurden die Fortbildungen für den Bereich Legasthenie aktualisiert. Es finden sich jetzt dort insgesamt zehn Fortbildungstermine, die in der zweiten Jahreshälfte stattfinden.
Dyskalkulie: Screeningverfahren zum Mengenverständnis
Im Internet ist ein kostenloses Screeningverfahren verfügbar, dass das Mengenverständnis bei Kindern erfasst. Dabei müssen symbolische und nichtsymbolische Mengen beurteilt werden. Bei der symbolischen Beurteilung hat das Kind die Aufgabe, zwei Zahlen zu vergleichen und dann zu entscheiden, welche Zahl die größere Menge symbolisiert. Bei der nichtsymbolischen Beurteilung müssen vom Schüler Punktmengen beurteilt werden.
