Trankranielle Stimulation zur Verringerung der Dyskaluliesymptomatik?

Eine irische Forschungsgruppe untersuchten in einer aktuellen wissenschaftlichen Arbeit, ob eine einmalige Sitzung der sogenannten transkraniellen Random-Noise-Stimulation (tRNS) die mathematische Genauigkeit von Menschen gezielt steigern kann. Bei dieser schmerzlosen Methode werden ausgewählte Hirnareale durch schwache, wechselnde Stromimpulse von außen stimuliert.

Im Fokus der Untersuchung standen zwei spezifische Regionen, die für die Verarbeitung von Zahlen von zentraler Bedeutung sind: der intraparietale Sulcus (IPS) im Parietallappen sowie der dorsolaterale präfrontale Cortex (DLPFC).

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Verbesserung zweier Lesekennwerte durch transkranielle Stimulation

Nachdem Floriana Costanzo, Deny Menghini und weitere Wissenschaftler aus Rom zeigen konnten, dass durch eine einmalige 20minütige transkranielle Stimulation Kinder mit Legasthenie ihre Lesefehler verringern konnten, untersuchten sie in einer weiteren Studie die Effekte einer mehrmaligen Stimulierung entsprechender Gehirnbereiche über einen längeren Zeitraum. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie in der Zeitschrift Restorative Neurology and Neuroscience.

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