Abiturienten erreichen die komplette Streichung des Legasthenievermerks

Zeugnis-legasthenie

Es ging durch die große Presse und das zurecht, denn eine wesentliche Änderung bei den Zeugnisvermerken bahnt sich an. Drei Abiturienten aus Bayern erstritten vor dem Verwaltungsgerichtshof des Landes Bayern gegen den Freistaat, dass der Hinweis “fachärztlich festgestellte Legasthenie” nicht mehr in ihrem Abiturszeugnis vorkommt. Die drei jungen Männer erhielten neue Zeugnisse ohne diesen Vermerk ausgestellt. Auf dem Zeugnis stand jedoch noch der Hinweis “Die Rechtschreibleistung wurde nicht bewertet”. Diesen Zusatz wollte das Verwaltungsgericht nicht streichen.

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Häufigkeit und Gründe zur Beendigung der medikamentösen Therapie bei ADHS

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Antonio Clavenna und Maurizio Bonati interessierten sich für die Häufigkeit von Nebenwirkungen durch die medikamentöse Therapie bei ADHS und führten zu dieser Fragestellung eine Metaanalyse durch. Insbesondere wollten die Wissenschaftler mehr über die Nebenwirkungen und deren Einfluss auf die vorzeitige Beendigung der Medikamenteneinnahme herausfinden.

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Rezension: LRS – Legasthenie: interdisziplinär

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Gerd Schulte-Körne und Günther Thomé sind die beiden Herausgeber des Buches “LRS – Legasthenie: interdisziplinär”, das im isb-Verlag erschienen ist. Auf 199 Seiten finden sich insgesamt neun Beiträge, die sich mit aktuellen Themen der Diagnostik und Therapie der LRS beschäftigen.

Im ersten Kapitel gibt Gerlach einen einführenden Überblick über die Problematik von Kindern mit Legasthenie beim Erlernen des Englischen in der Schule. Ansatzpunkte für eine Förderung werden kompakt dargestellt.

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Studie zur Effektivität des Trainingsprogramms Audilex

Beautiful finnish lake with wooden platform for swimming and fishing

Die finnischen Wissenschaftlerinnen T‚örmä€nen und  Takala  untersuchten,  ob  ein  Trainingsprogramm  mit auditiv-visuellen  Aufgaben  bei  Kindern  mit  Lese-Rechtschreib-
St‚rung  (LRS)  zu  Verbesserungen  im  Lesen  führt.  Das  Programm  namens  Audilex  ist  seit  mehreren  Jahren  auf  dem Markt und wird auch im deutschen Sprachraum eingesetzt.

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Tagung in Nürnberg: Legasthenie in der Berufsausbildung

Tagung Nürnberg Legasthenie

Der Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. Bayern führt am Samstag den 05. Juli 2014 in Nürnberg eine sehr interessante Fachtagung durch. Das Thema ist der Umgang mit Legasthenie in der Berufsausbildung und im Studium. In mehreren Vorträgen werden die Hilfsmöglichkeiten für junge (und ältere) Erwachsene mit anerkannter Legasthenie diskutiert.

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Veröffentlichung: “The Dyslexia Debate”

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Wer über gute Englischkenntnisse verfügt, sollte sich kurz über das Buch von Prof. Elena Grigorenko informieren. Die Wissenschaftlerin vom Child Study Center, einer Abteilung der Yale Universität, hat ein Buch mit dem Titel “The Dyslexia Debate” veröffentlicht.

Grigorenko untersucht in ihrem Buch den Begriff Dyslexia und seinen Nutzen als Diagnose. Die Autorin stellt in ihrem Buch die Hypothese auf, dass die Diagnosestellung wenig positive Effekte habe, sondern einige Nachteile beinhalte. Da diese Diskussion auch im deutschsprachigen Raum geführt wird, ist dieses Buch auch für hiesige Fachleute interessant.

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Neu – Würzburger Rechtschreibtest für die erste und zweite Klasse

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Von dem Dipl.-Psych. Dr. Hans-Peter Trolldenier, Mitarbeiter der Universität Würzburg, ist ein neuer Rechtschreibtest für Schüler der ersten und zweiten Klasse erschienen. Häufig verwendet werden für diese Altersstufe die entsprechenden Tests der WRT-, DRT- und der HSP-Reihe.

Der Würzburger Rechtschreibtest für 1. und 2. Klassen (kurz WÜRT 1-2) beinhaltet wie die meisten Verfahren Lückentexte. Beim WÜRT-1 sind es 36 Wörter und beim Test für die Schüler der zweiten Klasse sind 44 es Wörter. Neben der Anzahl der richtig geschriebenen Wörter (Testwert) ist auch eine qualitative Auswertung möglich.

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SGA-Status bei Frühgeborenen beeinflusst späteres Dyskalkulierisiko

Frühgeburt Dyskalkulie

Julia Jaekel von der Uni Bochum und Prof. Dieter Wolke untersuchten, ob eine zu frühe Geburt, das Risiko erhöht, später eine Dyskalkulie zu entwickeln. Die beiden Wissenschaftler untersuchten insgesamt 922 Kinder mit einem Durchschnittsalter von 8 Jahren auf das Vorhandensein einer Rechenstörung und setzten diese Ergebnisse in Relation zum Geburtstermin.

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Welche LRS‐Risikokinder entwickeln in der Schule eine Legasthenie?

LRS-Risikokinder

Die finnischen Wissenschaftler Eklund, Torppa und Lyytinen interessierten sich für die Frage, welche Faktoren dafür verantwortlich sind, dass manche LRS-Risikokinder eine
LRS entwickeln und andere nicht. LRS-Risikokinder sind Vorschüler
bei denen mindestens ein Elternteil ebenfalls Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben aufweist.

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