Im Reinhardt Verlag aus München ist ein Bilderbuch für Kinder mit Dyskalkulie erschienen, dass Kindern Mut machen will, ihre Schwierigkeiten konstruktiv anzugehen. Der Titel lautet „Mea und die Meeresschildkröten“. Die Autoren sind Hans-Ulrich Zoller, der mit Kindern mit Rechenschwierigkeiten arbeitet und für den Text verantwortlich ist und Beata Zurawska. Frau Zurawska ist Illustratorin und arbeitet in Berlin.
Allgemein
Neue Leitlinien zur Diagnostik und Therapie der Legasthenie in Planung
Es ist noch gar nicht so lange her, da wurden die Leitlinien zur Diagnostik und Therapie der Legasthenie veröffentlicht. Ein wichtiger inhaltlicher Punkt war, dass für die Diagnosestellung kein Diskrepanzunterschied zwischen Lese- bzw. Rechtschreibleistung und Intelligenz mehr notwendig war. Leider ist diese Information an die Stellen, die die Diagnostik durchführen, nicht in ausreichendem Maße angekommen.
Legasthenie – sehenswertes Video mit Uta Frith
Die in Deutschland geborene Uta Frith forscht am Institute of Cognitive Neuroscience in London. Frith entwickelte ein Stufenmodell für das Lesen und Schreiben, das zentral in der Bestimmung der Symptomatik der Legasthenie ist.
Vor einigen Monaten wurde ein Video veröffentlicht, in dem sie, basierend auf ihrer jahrzehntelangen Forschung, einige Aspekte zur
Kurzvideos zum Thema Legasthenie von Nadine Gaab

Nadine Gaab ist Professorin an der Harvard Medical School und seit vielen Jahren in der Forschung sehr aktiv. In ihrem Gaab-Lab führt sie zahlreiche Studien mit dem MRT durch. Auf YouTube wurden insgesamt 13 kurze Videos veröffentlicht, in denen sie zu wichtigen Themen, insbesondere der Früherkennung von Legasthenie, Stellung nimmt.
Neue Inhalte im Migliederbereich für Journalabonnenten
Im Mitgliederbereich wurden insgesamt sechs neue Rezensionen und sechs Studien aus dem Jahr 2019 hinzugefügt. Jetzt finden sich dort ca. 100 Studien und Rezensionen. Bei den Rezensionen finden sich unter anderem Beiträge über den Lesetest DILE-D und das Screening Tool BVNPS 5-12
Journal: Neue Online-Übung zur phonologischen Bewusstheit
Nachdem zuletzt die Wörterlisten zum synchronen Sprechschreiben aktualisiert wurden, findet sich jetzt eine neue Online-Übung im Login-Bereich der Journalabonnenten. Es handelt sich dabei um eine Übung zur Steigerung der phonologischen Bewusstheit.
Fachliche Stellungnahme zu LRS-Mythen
Nadine Gaab, neuropsychologische Forscherin aus den USA, die viel mit bildgebenden Verfahren arbeitet und regelmäßig in den einschlägigen Fachzeitschriften publiziert, hat eine lesenswerte Zusammenstellung von sogenannten LRS-Mythen verfasst. Wer englische Texte einigermaßen lesen kann, sollte sich diese Liste näher anschauen.
Verband Dyslexie Schweiz: Fachtagung in Zürich
Alljährlich im Juni findet in Zürich eine Fachtagung zur Legasthenie und Dyskalkulie an der Universität Zürich Irchel statt. Organisiert wird die Tagung vom Verband Dyslexie Schweiz. Die diesjährige Tagung ist am 22.06.
Journal: Wie entwickelt sich das Lesen bei Erwachsenen mit früherer Legasthenie?
Welche Leseleistungen weisen Erwachsene auf, bei denen während der Schulzeit eine Lesestörung diagnostiziert wurde? Wissenschaftler aus den USA gingen dieser Fragestellung nach und konzipierten eine Langzeitstudie. Sie untersuchten
Journal: Wie sieht die optimale Schrift für Kinder mit Legasthenie aus?
Gibt es bestimmte Schriften bzw. Merkmale beim Textlayout, die sich bei Kindern mit Legasthenie positiv auf das Lesen auswirken? Hätte man entsprechende Schriften, so könnte man das Lesen für Kinder mit Legasthenie erleichtern, was sich in Form von häufigerem Lesen auch auf die Lesefertigkeit positiv auswirken sollte. Mirela Duranovic und Kollegen gingen dieser Fragestellung nach und untersuchten bei welchen von fünf Schriften, Kindern mit Legasthenie das Lesen leichter fällt.
Immer wieder fiel bei der Untersuchung von Kindern mit Legasthenie auf, dass diese Probleme bei der motorischen Koordination und beim motorischen Lernen zeigten. Dies lenkte die Aufmerksamkeit auf das Kleinhirn, was bei allen motorischen Prozessen wie auch beim Lernen eine zentrale Rolle spielt. Forschungsergebnisse mündeten in die Kleinhirndefizithypothese der Legasthenie. Van Oers et al. aus den Niederlanden überprüften nun in einer Studie diese Zusammenhänge erneut. An der Studie nahmen jeweils 26 Studenten mit und ohne Legasthenie teil.
Die Ergebnisse dieser beiden Studien werden kompakt in der aktuellen Ausgabe des Journals für Legasthenie beschrieben. Alle Themen dieser Ausgabe unter der angegebenen URL.
Inhalte der Ausgabe 12/2018