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Fortbildung
Zahlreiche Fortbildungen zu ADHS, LRS & Dyskalkulie
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Newsletter 4/2004 www.legasthenietherapie-info.de

Inhalt:

1. Universitäre Fortbildung zum Legasthenietherapeuten
2. Tagungsband „Dyskalkulie"
3. ADHS wird durch Rauchen gefördert
4. Symposium des Vereins zur Förderung wahrnehmungsgestörter Kinder
5. Achtzig Prozent der Kinder mit ADHS kann geholfen werden
6. Kongress in Lübeck am 8. Mai 2004 mit hochkarätigen Referenten
7. Selbstbeurteilungsfragebogen für die Differentialdiagnose bei ADHS
8. Internes

 

1. Universitäre Fortbildung zum Legasthenietherapeuten
Das Institut für Heilpädagogik der Universität Kiel bietet eine Weiterbildung zum Legasthenie- und Dyskalkulietherapeuten an. Der theoretische Teil umfasst 25 Wochenendveranstaltungen über einen Zeitraum von 3 Jahren. Die Ausbildung beginnt am 13. August 2004. Weiterhin muss ein praktischer Teil absolviert werden. Ausführliche Infos unter folgender Homepage:
http://www.uni-kiel.de/ewf/heilpaedagogik/

 

2. Tagungsband „Dyskalkulie"
Der Tagungsband des Kongresses „Dyskalkulie - die neue Herausforderung" vom 14.Juni 2003 ist jetzt veröffentlicht worden. Unter anderem befinden sich Artikel von Lorenz, Gerster und von Aster in diesem Band. Er ist für 9,50 Euro erhältlich. Mehr Infos unter:http://home.t-online.de/home/ifrk.walter/zuer_tb.htm

 

Materialien für die Dyskalkulietherapie

Lehrgang Textaufgaben
& Training Einmaleins
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3. ADHS wird durch Rauchen gefördert
Eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Studie kam zu dem Ergebnis, dass Kinder von rauchenden Müttern in der Schwangerschaft viermal so häufig an ADHS erkranken. Die Wissenschaftler Professor Martin Schmidt und Dr. Manfred Laucht fanden weiterhin heraus, dass diese Kinder einen niedrigeren Intelligenzquotienten aufweisen. Die Daten wurden im Rahmen einer Mannheimer Längsschnittstudie erhoben, in der 362 Kinder von der Geburt bis zur späten Kindheit in ihrer Entwicklung begleitet wurden.

 

4. Symposium des Vereins zur Förderung wahrnehmungsgestörter Kinder
Der Verein zur Förderung wahrnehmungsgestörter Kinder veranstaltet vom 23.-25.5.2004 ein Symposium mit dem Thema ‚Schau genau'.
Unter anderem stehen auf dem Programm: ein Referat von K. Adam zum Frostig-Entwicklungstest zur visuellen Wahrnehmung und ein Diskussionsvortrag zum Thema Winkelfehlsichtigkeit. Weiterhin werden mehrere Workshops angeboten: z.B. Diagnostik von visuellen Verarbeitungsstörungen und Blicksteuerung/Fixation sowie ganzheitliches Fördermaterial und Spiele bei LRS und Dyskalkulie.
Veranstaltungsort ist Friedberg. Weitere Informationen und Anmeldung beim Verein zur Förderung wahrnehmungsgestörter Kinder e.V., Ben-Gurion-Ring 161, 60437 Frankfurt a. M., Tel. (069) 954318-0, Fax (069) 954318-17.

 

5. Achtzig Prozent der Kinder mit ADHS kann geholfen werden
Nach Angaben der DGKJP kann durch eine kombinierte Therapie mit multimodularen Behandlungsansätzen bei 80% der betroffenen Kinder eine Linderung der Symptome erreicht werden. Bei 60% der Patienten bewirkte die Therapie sogar nahezu Beschwerdefreiheit.
Im Fokus der Therapie steht einerseits die Aufklärung der Eltern und betroffenen Kinder, welche durch Schulungen, Beratungen und Trainingsgruppen ergänzt wird. Das schulische Umfeld ist weiterer Bestandteil. Lehrer können dem Kind durch verabredete Zeichen oder Schlüsselwörter helfen, seine Impulsivität zu steuern. Optional kann die Therapie durch die Teilnahme der Kinder an einem sozialen Kompetenztraining oder an einer Ergotherapie ergänzt werden. Zusätzlich ist eine medikamentöse Behandlung bei schwereren Fällen indiziert.
Bei unbehandelten Kindern lindert sich die Symptomatik zwar im Laufe der Jugend, aber bei 30-50% der Betroffenen bleibt die Krankheit auch im Erwachsenenalter bestehen. (Quelle: DGKJP )

 

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6. Kongress in Lübeck am 8. Mai 2004 mit hochkarätigen Referenten
Am 8. Mai 2004 veranstaltet der Landesverband Legasthenie Schleswig-Holstein in Lübeck den 2. Schleswig-Holsteiner Legasthenie-Kongress. Anmeldeschluss ist der 15. April.2004. Als Referenten stehen bisher Frau Dr. Küspert, Prof. Dr. Schönweiler, HD Dr. med. Gerd Schulte-Körne und Prof. Dr. Warnke fest. Weitere Informationen sind unter http://www.lvl-sh.de/ erhältlich.

 

7. Selbstbeurteilungsfragebogen für die Differentialdiagnose bei ADHS
Das IVE (Inventar zur Erfassung von Impulsivität, Risikoverhalten und Empathie bei 9 bis 14-jährigen Kindern) der Testautoren C. Stadler, W. Janke und K. Schmeck umfasst drei relevante Skalen für die klinische Praxis. Die Skala Impulsivität erfasst anhand von 16 Items die Aspekte kognitiver und motivationaler Impulsivität. Die Skala Risikoverhalten ermittelt das Ausmaß von riskantem und sensationssuchendem Verhalten. In einer weiteren Skala wird die Empathie des Probanden gemessen. Nach Angaben der Autoren diskriminiert die Skala Impulsivität zuverlässig zwischen Kindern mit ADHS und unauffälligen Kindern. Auch Kinder mit einer Störung des Sozialverhaltens konnten mit Hilfe des IVE von einer unauffälligen Vergleichsgruppe getrennt werden. Der Test kann gewinnbringend für die Diagnostik bei ADHS eingesetzt werden.
Weitere Informationen bei der Testzentrale www.testzentrale.de

 

8. Internes

Der Homepage wurde der Bereich Download hinzugefügt. Hier können Sie sich die Münchner Regelblätter herunterladen, die in der Legasthenietherapie verwendet werden können.
Der nächste Newsletter wird voraussichtlich Anfang Mai erscheinen.

 

 


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