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Legasthenie: Trotz ausreichender Laut-Grafem-Korrespondenz keine Automatisierung?

In der aktuellen Ausgabe des Journals für Legasthenie findet sich ein kurzer Bericht über eine Studie von Jiménez et al., die in einem europäischen Land wie auch in einem südamerikanischen Land untersuchten, ob Jungen häufiger von einer LRS betroffen sind als Mädchen. Weiterhin werden die Ergebnisse einer Studie von dem iranischen Wissenschaftler Pouremetad skizziert, der sich mit der Häufigkeit einzelner Fehlertypen des Lesens beschäftigte. Interessanterweise gelangen Pouremetad und Mitarbeiter zu einer ähnliche Kategorisierung wie im Zürcher Lesetest.

Eine weitere interessante Studie stammt von Froyen und Kollegen. Er untersuchte die Laut-Grafem-Korrespondenz bei Kindern mit Legasthenie. Obwohl die allermeisten Kinder mit LRS doch eine ausreichende Laut-Grafem-Korrespondenz erzielen, untersuchte Froyen, ob die Laut-Grafem-Korrespondenz auch automatisiert ist. Sollte diese nicht automatisiert sein, könnte dies z.B. ein Faktor für eine verringerte Lesegeschwindigkeit sein.

Weitere Informationen zur aktuellen Ausgabe des Journals für Legasthenietherapie finden sich unter dem angegebenen Link.

Link
http://www.legasthenietherapie-info.de/journal.html

 

(01.11.2011 RM)

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