|
Home News Fortbildung Kongress Newsletter Links Literatur Shop Download Texte Praxis Kontakt |
|||||
Aktuelle Nachrichten
|
|
|
Studie zeigt verringerten Dopaminstoffwechsel im Nucleum accumbens bei ADHSDas Belohnungssystem des Menschen kann im Gehirn dem Nucleus accumbens mit seinen dopaminergen Fasern zugeordnet werden. Dopamin spielt in diesem Zusammenhang also eine wichtige Rolle. Mittels der Magnetresonanztomografie konnte nun in einer Studie von Volkow et al., die in der Fachzeitschrift JAMA veröffentlicht wurde, gezeigt werden, dass der Nuclueus accumbens bei Belohnungsreizen bei Personen mit ADHS eine geringere Aktivität aufweist. Als Indikator für die Aktivität des Nucleus accumbens gilt dabei die Aktivität des Dopaminstoffwechsels. Schon in den letzten Jahren konnte in zahlreiche Studien gezeigt werden, dass das Belohnungssystem des Gehirns mit seinem Neurotransmitter Dopamin in der Ätiologie von ADHS eine zentrale Rolle spielt. So weisen beispielsweise Personen mit Genvarianten, die sich auf den Dopaminstoffwechsel auswirken, ein höheres Erkrankungsrisiko für ADHS auf. Die Forscher untersuchten in ihrer Studie 53 erwachsene AHDS-Patienten und 44 gesunde Kontrollpersonen mit der Positronen-Emissions-Tomografie (PET). Mittels der PET konnten die Bindungsstellen von Dopamin im Belohnungssystem und die Verteilung der Dopamin-Transporter sichtbar gemacht werden. So waren bei den Studienteilnehmern mit ADHS im Vergleich zu den Personen der Kontrollgruppe die Dopamin-Aktivitäten an den Bindungsstellen die Verteilung der Dopamin-Transporter vermindert. Dies könnte auch die Wirksamkeit von Methylphenidat erklären, das auch zu einer Erhöhung des Dopaminstoffwechsels führt. Quelle: (26.10.2009 RM)
|
|
Copyright (c) 2009 by www.legasthenietherapie-info.de