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Ökonomisches Verfahren für die Dyskalkuliediagnostik in VorbereitungVon Roick, Gölitz und Hasselhorn ist ein interessantes Verfahren zur Dyskalkuliediagnostik in Vorbereitung. Der ?Kettenrechner für dritte und vierte Klassen (KR 3-4)? stellt ein ökonomisches Verfahren im Rahmen der Dyskalkuliediagnostik dar. Der KR 3-4 ist ein sogenannter Speedtest, der im Rahmen von 25 Minuten die Leistungen der Kinder bei Grundrechenarten (Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division) im Zahlenraum bis 20 untersucht. Speedtest bedeutet dabei, dass die Kinder Zeitvorgaben zur Bearbeitung der Rechenaufgaben erhalten. Kinder mit Dyskalkulie weisen unter Zeitdruck deutlich schlechtere Leistungen beim Kopfrechnen auf. Dabei ähnelt dieser Test dem HRT 1-4, der verwandte Aufgabentypen beinhaltet, konzentriert sich im Gegensatz zum HRT 1-4 aber einzig allein auf die Grundrechenarten. Für den KR 3-4 liegen Prozentrangnormen und T-Werte vor. In die Eichstichprobe gingen Daten von über 3470 Schüler ein. Die Reliabilitätswerte sind sehr gut und die Korrelationswerte zu den DEMAT-Tests liegen bei über r = .60. Bei dem KR 3-4 handelt es ich um ein wichtiges Verfahren, dass nach der Veröffentlichung sicherlich eine große Verbreitung finden wird. Weitere Informationen unter der angegebenen URL. http://www.testzentrale.de/?mod=detail&id=1340
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