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Tischatlas zum Thema ADHS von Skrodzki und GrosseVon Klaus Skrodzki und Klaus-Peter Grosse ist zum Thema ADHS ein Tischatlas mit grundlegenden Informationen über Symptomatik, Diagnostik und Therapie erschienen, der für das Arztgespräch mit dem Patienten konzipiert wurde aber auch gut von Therapeuten im Rahmen einer allgemeinen Aufklärung über das Krankheitsbild verwendet werden kann. Der genaue Titel lautet ?Tischatlas Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung? und ist im Thieme Verlag erschienen. Der Tischatlas besteht aus einem integriertem stabilen Aufsteller aus Pappe, 16 Bildtafeln, Erklärungen zu den Bildtafeln und einem kleinen 24 Seiten Buch mit weiterführenden Informationen zum Thema. Ist der Tischatlas aufgestellt präsentiert sich dem Patienten bzw. den Eltern der Kinder und Jugendlichen die entsprechenden Bildtafeln, während der Arzt die mitzuteilenden Informationen auf der Rückseite des Aufstellers sieht. Befestigt sind die Bildtafeln durch eine stabile Drahtbindung. Wurden die Inhalte einer Seite vermittelt, ?blättert? der Arzt zur nächsten Bildtafel um. Der Tischatlas geht neben allgemeinen Informationen zu ADHS, auf die Ursachen, Diagnostik und Therapie ein. Im Rahmen der allgemeinen Informationen werden die Kernsymptome beschrieben und die Symptomatik auf den verschiedenen Altersstufen dargestellt. Schließlich gehen die Autoren noch auf die Prävalenz und die Geschlechterverteilung ein. Die ätiologischen Faktoren werden auf zwei Bildtafeln allgemeinverständlich erklärt. Hier stehen Reizverarbeitung und Erbanlagen im Mittelpunkt wobei aber auch auf die Umwelteinflüsse eingegangen wird, die den Ausprägungsgrad der Symptomatik modulieren. Ebenfalls zwei Bildtafeln finden sich zur Diagnostik. Hier werden Sinn und Zweck der üblichen Untersuchungen erklärt und auf mögliche Begleitstörungen eingegangen. Eine weitere Bildtafel beantwortet die Frage, ob Kinder mit ADHS genauso intelligent wie andere sind. Im Anschluss gehen Skrodzki und Grosse auf die Therapie ein. Hierzu finden sich insgesamt sechs Tafeln wobei sich drei Tafeln mit Fragen der medikamentösen Behandlung beschäftigen. Im therapeutischen Teil finden sich auch zahlreiche recht detaillierte Verhaltenstipps für Eltern. Insgesamt sind die Informationstafeln ansprechend gestaltet und die Inhalte werden gut verständlich wiedergegeben. Die Informationen sind für Eltern ausreichend genau und beantworten die wichtigsten Fragen. Der ?Tischatlas Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung? kann überall dort eingesetzt werden, wo grundlegende Informationen über ADHS vermittelt werden müssen. Neben dem Arzt-Patienten-Gespräch bietet sich auch eine Wissensvermittlung bei Elterngesprächen im Rahmen einer ADHS-Therapie oder auch im Verlauf von Elterntrainingsprogrammen an. Auch der Einsatz im Rahmen eines Vortrages für Eltern oder auch Erzieher ist gut denkbar und sicherlich realisierbar. Skrodzki und Grosse haben ein gutes therapeutisches Instrument zur Informationsvermittlung über ADHS publiziert, das über das Arzt-Patienten-Gespräch hinaus allgemein bei Wissensvermittlung zum Thema ADHS flexibel eingesetzt werden kann. Der Tischatlas ist für Mediziner und Therapeuten zu empfehlen, die regelmäßig Elterngespräche führen und ihn sicherlich gewinnbringend einsetzen werden. Preis und Verfügbarkeit bei Amazon Klaus Skrodzki & Klaus-Peter Grosse (2008). Tischatlas
Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung. Stuttgart: Thieme.
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