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Studie über die Veränderung spezifischer Verhaltensweisen bei Kindern mit ADHS während der Behandlung mit StratteraDeutsche und amerikanische Wissenschaftler untersuchten die Effektivität des Medikaments Strattera (Wirkstoff Atomoxetin) auf das Verhalten bei Kindern mit ADHS, die über einen Zeitraum von mehreren Wochen mit diesem Medikament behandelt wurden. Als Test kamen die relevanten Items des PEARS zum Einsatz, mit dem Aussagen über Depressivität, selbstverletztendes Verhalten, Müdigkeit, Reizbarkeit/Erregbarkeit und gehobene Stimmung (Euphorie) getroffen wurden. Bewertet wurde das Verhalten vom behandelnden Arzt, den Eltern und den Kindern und Jugendlichen. In die Studie gingen Daten von 425 Kindern und Jugendlichen ein, bei denen nach den DSM-IV Kriterien ADHS diagnostiziert wurde. Das Durchschnittsalter lag bei 11,1 Jahren, 80,3 Prozent der Teilnehmer waren Jungen, 19,7 Prozent waren Mädchen. Die Teilnehmer erhielten eine Behandlung mit Strattera, wobei nach 8 Wochen bei 12,4 Prozent der Kinder das Medikament aufgrund fehlender Wirksamkeit wieder abgesetzt wurde. Ingesamt konnte gezeigt werden, dass sich im Therapieverlauf das psychische Befinden der Teilnehmer verbesserte. Die Werte bezüglich Depressivität, Müdigkeit, Reizbarkeit/Erregbarkeit und gehobene Stimmung nahmen ab. Selbstverletzendes Verhalten war sehr niedrig und nahm durch die Gabe von Strattera nicht zu. Anzumerken ist, dass bei der Studie keine Kontrollgruppen realisiert wurde und keine spezifischen klinischen Tests zur Erhebung der psychischen Befundes, sondern nur einzelne Items des PEARS zur Verwendung kamen.
Quelle:
(11.06.2008 RM)
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