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ADHS beeinflusst langfristig schulische LeistungenWissenschaftler aus den USA rund um Masetti untersuchten den schulischen Werdegang von Kindern mit ADHS. Dabei standen ihnen Daten von 125 Kindern zur Verfügung, die zwischen ihrem 4 und 6 Lebensjahr die Kriterien für ADHS erfüllten. Als Kontrollgruppe wurden 130 Kinder ohne ADHS herangezogen, die den demografischen Daten der Untersuchungsgruppe entsprachen. Faktoren wie Intelligenz wurden kontrolliert, um Konfundierungen zu vermeiden. Insgesamt wurden die schulischen Leistungen in 8 Jahren sieben Mal erhoben.
Masetti et al. konnte zeigen, dass Kinder vom unaufmerksamen Typus über den gesamten Zeitraum niedrigere Leistungen im Lesen, Schreiben und Rechnen aufwiesen als Kinder der Kontrollgruppe und Kinder, die anderen ADHS-Subtypen zugeordnet wurden. Kinder mit ADHS vom kombinierten Typus hatten einen etwas niedrigeren Wert als Kinder der Kontrollgruppe. Weiterhin fanden die Forscher heraus, dass unabhängig von der Intelligenz und dem Vorhandensein von Aufmerksamkeitsstörungen eine affektive Symptomatik (Angst und Depressionen) die schulischen Leistungen im Lesen und Schreiben verschlechtert.
Quelle
(30.04.2008 RM)
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