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Geringe phonologische Bewusstheit führt zu schlechteren Dekodierleistungen beim LesenFinnische Wissenschaftler um Minna Torppa untersuchten 100 LRS-Risikokinder aus der Longitudinal stud. of Dyslexia und weitere 1750 Kinder der ersten und zweiten Klasse bezüglich verschiedener Merkmale, die die Lesefähigkeit betreffen. Untersucht wurden im Rahmen verschiedener Tests u.a. das Leseverständnis und die Fähigkeit möglichst schnell Wörter zu erkennen. Die Forscher interessierten sich dafür, ob bezüglich dieser beiden Merkmale zwischen den LRS-Risikokindern und der Vergleichsgruppe Unterschiede vorhanden sind.
Da langfristige Daten aus der longitidunal stud. of dyslexia vorhanden waren, interessierten sich die Forscher auch dafür, ob sich charakteristische Entwicklungsmerkmale finden lassen, auf deren Basis man die spätere Lesefähigkeit vorhersagen kann. Im Durchschnitt zeigten die LRS-Risikokinder Ende der ersten Klasse schlechtere Werte beim Worterkennen. Auch beim Leseverständnis zeigten die LRS-Risikokinder am Ende der ersten Klasse schlechtere Leistungen, die sie aber im Laufe der zweiten Klasse wieder aufholen konnten. Die untersuchten LRS-Risikokinder waren im Vergleich zu ihren Altersgenossen häufiger bei den ?langsamen Dekodierern? zu finden. Diese Subgruppe zeichnete sich im Vorschul- und Kleinkindalter insbesondere durch unterdurchschnittliche Leistungen bei der phonologischen Bewusstheit und dem vorschulischen Wissen über Buchstaben aus.
Quelle:
(01.02.2008 RM)
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